Erstellen Sie einen Wartungsplan immer passend für die Ressourcen und die Maschinen.

Wartung und Inspektion müssen SMARTausgeführt werden.

  • S-Spezifische Wartung und Inspektion.
  • M-Messbare Ergebnisse liefern Fakten.
  • A-Akzeptiert im gesamten Unternehmen.
  • R-Realistische Ziele und Pläne verfolgen.
  • T-Termine und Vorgaben umsetzen.
  • Wartung, ein Mysterium der betrieblichen Instandhaltung. Wir haben hier einige Beispiele die es anschaulich machen.

Schritt 1: Daten sammeln. Prüfen Sie, ob im Abschnitt Wartungsarbeiten der zur Maschine gehörenden Betriebsanleitung die Angaben zur Wartung gemacht werden. Gerade bei älteren Anleitungen fehlen häufig Hinweise oder es gibt sie allenfalls zu Schmierintervallen. Vielleicht finden Sie hier schon den Grundstock einer Checkliste zum Abschmieren der Maschine.

Stichwörter zu den Bauteilen

Je nach Vorliebe benutzen Sie Papier, Tablet oder Laptop, um eine Stichwortsammlung der zu prüfenden Einzelheiten festzuhalten. Besonders wenn Maschinen mehrfach im Betrieb vorkommen, ist es wichtig, Hersteller und Maschinentyp zu Beginn der Checkliste aufzuführen, damit sie eindeutig zugeordnet werden können.

Beginnend mit der Steckdose, Stecker, Zuleitung, … sehen Sie sich alles an, was geprüft werden kann und notieren Sie es. Streichen können Sie immer noch. Haben Sie diese wichtige Vorarbeit geleistet, stellen Sie die Stichworte zu sinnvollen Gruppen zusammen. So kann es, wie in meiner Beispiel-Checkliste, sinnvoll sein, dass Elektrische, die Mechanik und die Sicherheit zu Blöcken zusammenzufassen. Alles, was sich nicht eindeutig den genannten Punkten zuordnen lässt, habe ich unter Sonstiges zusammengefasst.

Standortbeschreibungen

Auch die Bildung von Standortblöcken macht Sinn: Hinter, vor, rechts, links und Umfeld der Maschine oder die Ordnung nach Zeitintervallen, in denen Überprüfungen stattfinden sollen. Es ist einerlei, für welche Listenart Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass kein Punkt vergessen wird.

Schritt 2: Ergänzungen im Wartungs- Pflegeplan die Sinn machen

Das Datum der Prüfung und der Name des Prüfers müssen eindeutig dokumentiert sein, damit Nachfragen möglich und Zeitintervalle nachvollziehbar sind. Nicht jeder Mangel, der beim Maschinencheck entdeckt wird, kann oder muss sofort behoben werden. Deshalb sollten Sie eindeutige Kurzzeichen verwenden, die dem Verantwortlichen Hinweise auf die Dringlichkeit geben. Keine Beanstandungen oder die erfolgreich durchgeführte Wartung einer Position wird mit dem Haken bestätigt.

Schritt 3: Jetzt werden die Daten verifiziert und in der Praxis durchgeführt

Jetzt haben sie alles Schwarz auf Weiß. Doch ob die Zuordnungen sinnvoll sind und ob sie tatsächlich alle Punkte erfasst haben, oder vielleicht zu viele, werden Sie feststellen, wenn sie die Wartung durchführen. Sie checken nicht nur ihre Maschine, sondern auch ihre Checkliste. Korrigieren und verschieben Sie einzelne Punkte, bis sie mit ihrer Liste zufrieden sind. Das ist der richtige Zeitpunkt, der Checkliste ihre endgültige Form zu geben, sie zu speichern und auszudrucken.

Schritt 4: Umsetzung der vorbeugenden Instandhaltung im  Betrieb, an den Maschinen.

Lassen Sie den nächsten Maschinencheck von einem Mitarbeiter durchführen, der Ihnen eine ehrliche Rückmeldung gibt. Oft fördert dieses Feedback wertvolle Änderungen und Ergänzungen der Zusammenstellung zu Tage. Vielleicht erfahren Sie dadurch, welcher Mitarbeiter sich besonders eignet, weil er ein leidenschaftlicher Wartungsfachmann ist. Oder Sie übertragen die Verantwortung für die Wartung und Pflege bestimmter Maschinen auf bestimmte Mitarbeiter: Das erleichtert die Kontrolle und erhöht die Sensibilität der Mitarbeiter für „ihre“ Maschine.

Klären Sie die Zuständigkeit

Möglicherweise ist es für den Betriebsablauf wirtschaftlich sinnvoller, jemanden als geringfügig Beschäftigten einzustellen, der nach Arbeitsschluss oder am Samstag zuverlässig die Punkte der Checkliste abarbeitet.

Schritt 5: Wartung bedeutet schmieren, ölen und schauen das der Verschleiß im Blick ist.

Richtig gut geht’s der Maschine, wenn auch alle Schmierstellen versorgt sind. Erstellen Sie analog zur Checkliste eine Schmierliste. Hier können beschriftete Fotos viele Worte sparen. Das Abschmieren kann unabhängig von der übrigen Wartung stattfinden. Durch die für jede Maschine eigene Schmierliste, kann ein Mitarbeiter diese Aufgabe zusammenfassend für alle Maschinen übernehmen. Die Grundlagen sind gelegt!

Werkzeuge, Maschinen und Produktionsanlagen haben sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Nicht zuletzt aufgrund der Digitalisierung, die auch die Entwicklung von Maschinen mitbestimmt hat. Doch je komplexer eine Anlage, desto mehr Schwachstellen hat das Konstrukt üblicherweise. Und gerade platzsparende, kleinere Anlagen neigen aufgrund ihrer leichten Bauteile schneller zu Verschleiß und Defekten. Instandhaltungsingenieure haben die Aufgabe, die technische Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen zu erhalten. Denn von der einwandfreien Funktion hängen nicht nur Gewinn und Umsatz des Unternehmens, sondern unter Umständen auch die Sicherheit von Mitarbeitern ab.

Industrie 4.0 und Instandhaltung 4.0

A Industry 4.0 digital_

Checkliste_Energiemanagement

Risikoanalyse Ersatz- und Verschleißteillisten

Kennzahlen

ziel-einer-effizienten-materialwirtschaft

Wartung Werkzeugmaschinen

Wartung der Maschinenbediener

•Abschmieren –Lager, Ketten, Führungen•Auffüllen–Kühlschmiermittel, Öl, Fett

•Austausch –Öl, Leuchtmittel•Einstellen –Messmittel, Anschlag, Uhren•Reinigen –Kontakte, Aufnahmen, Fenster

•Kontrolle –Parameter, Sollwerte, Füllstände

Der Maschinenbediener ist immer vor Ort und kennt seine Anlage wohl von allen Beteiligten am besten. Der Bediener macht zu jedem Schichtbeginn oder Schichtwechsel einen Kontrollgang und inspiziert kurz „seine“ Anlage. So kann er Unregelmäßigkeiten direkt erkennen.

➢Sichtkontrolle auf: Risse, Verformungen, Beulen, Vibrationen, Wackeln oder Ruckeln, Flüssigkeitsleckagen, Rauch etc.

➢Geräuschkontrolle: Lagergeräusche, Pumpengeräusche, Maschinengeräusche, hörbare Vibrationen, zischen von Druckluft.

➢Geruchskontrolle: Verbrannte Kabel, heißes Öl, Gasaustritt, heiß laufende Lager.

➢Messungen: Temperaturen, Drücke, Durchfluss, Vibrationen.

Der erfahrene Maschinenbediener verschafft sich so in einem Rundgang den Überblick und kann mit seiner Arbeit beginnen.Während die Anlage ihre eigentliche Aufgabe erledigt kann der Maschinenbediener Aufgaben der autonomen Instandhaltung durchführ