Kategorie: Excenter press

Exzenterpressen – der Kurbeltrieb

Exzenterpressen – der Kurbeltrieb

Diese Lektüre richtet sich an die Betreiber, Bediener und Personen die mit Exzenterpressen arbeiten. Es wurde als kleiner Einstieg in den Umgang mit Pressen und als technische Grundlage für die Neulinge und Auszubildende an Pressen geschrieben.

Sicherheit geht vor und hat an Pressen oberstes Gebot.

Pressen sind heute weit verbreitet und die verschiedensten Werkstoffe und Legierungen lassen sich zu den vielfältigsten Produkten formen.

In der Umformung von Metall stellen Pressen Produkte mit anspruchsvollen technischen Eigenschaften her.

Die Automobilbranche, Luft und Schifffahrt, Bau und Landmaschinen, ja eigentlich überall sind die Teile im Einsatz. Heute werden Knetlegierungen und Sintermetalle in Form gebracht, es werden Schrauben, Muttern und Bolzen gepresst, gestanzt, gezogen und geschmiedet.

Der Kurbeltrieb bildet das meist angewandte Antriebssystem bei Pressen.

Immer wenn rotierende Bewegung und Energie des Triebwerks in eine geradlinige Bewegung umgewandelt werden muss, oder umgekehrt, spricht man vom Kurbeltrieb.

Eine um einen festen Punkt rotierende, exzentrische Welle ist mit der Druckstange (Pleuel) verbunden und wird am anderen Ende geradlinig geführt (Stößel).

Der rotierende Teil ist die Kurbel und das Pleuel ist die Druck/Schubstange die den Stößel auf und ab bewegen.

Der Pleuel sitzt formschlüssig in der Bronzelagerung auf der Exzenterwelle und wird beweglich, Kugelkopf in Kugelpfanne, mit dem Stößel verbunden.

Kurbeltriebe arbeiten nach dem sogenannten Prinzip des Gelenkvierecks.

Die einfache Form des Kurbeltriebes, auch Schubkurbel genannt, finden sie an der Werkbank, der Schraubstock. Mit einer Handkurbel und Muskelkraft wird der Hebel im Kreis um die Spindel bzw. Kurbel bewegt. An einem Kettenzug findet sich der Kurbeltrieb mit Hebel und Kurbel.

Bei Pressen wird der sogenannte Schleppkurbeltrieb verwendet, in Abwandlung auch als Kniehebeltrieb.

Mechanische Pressen gehören zu den Maschinen, die meist spanlose Formgebung des Werkstücks findet zwischen einem auf dem Pressentisch fest verbundenen Werkzeugunterteil und dem am Stößel befindlichen Werkzeugoberteil durch eine geradlinige Bewegung statt.

Das Werkstück wird in der Abwärtsbewegung zwischen Werkzeugunter,- und Werkzeugoberteil geformt.

Jeder Maschinenhersteller liefert in seiner Maschinendokumentation die passenden Unterlagen und Angaben zu allen relevanten Parametern. Beim Kauf einer Maschine sollten sie sich über die Kenngrößen der Maschinen und den Verfahrenskenngrößen ihrer Fertigung im Klaren sein.

Die Auswahl einer Presse richtet sich also in erster Linie nach der Einbauhöhe und Einbauweite des Werkzeugraums, nach der Anzahl der Hübe/min, nach der möglichen Hubhöhe des Stößels, der Nennpresskraft, der Belastbarkeit des Maschinengestells und natürlich nach wirtschaftlichen Fakten wie Stromverbrauch und Anschaffungskosten.

Als Betreiber wissen sie um die verwendeten Werkzeuge und deren Maße.

Wie tief muss das Oberwerkzeug in das Unterteil eintauchen.

Und welche Peripherie muss an und um den Pressenraum gebaut werden.

Arbeiten sie im Tiefziehbereich dann benötigen ein Ziehkissen.

Pressen sind gefährliche Maschinen und müssen „sicher“ vom Anlagenbetreiber zu bedienen sein.

Die Prüfung durch eine befähigte Person, in regelmäßigen zeitlichen Abständen, wird durch die Betriebssicherheitsverordnung und andere Verordnungen zwingend vorgeschrieben.

Die Prüfungen müssen im Prüfbericht dokumentiert werden.

Pressen und Kraftmaschinen dürfen nur betrieben werden, wenn die Betriebsanleitung und Sicherheitsunterweisungen vorliegen und den Bedienern zugänglich sind.

Is smart technology also intelligence ?

Nothing is completely predictable and no complex system can be operated without errors, the human factor is the source of interference and the solution is the same. And the species human is a destructive predator which tends to eradicate itself. In any case, this is one of the greatest geniuses of our time – Stephen Hawking. And if you look at the stock prices of Amazon, Apple and Microsoft, I am surprised but that we have little to counter the hunger and terror. Instead, we are building our intelligence to build ever larger bombs with absolute destructiveness. Einstein probably was right with the stupidity of people and the infinity of the universe.

But that just as an entrance into the „smart“ world of today in the stupidity has no place. So it suggests to me the whole world around me, my mobile phone is a smartphone. Unfortunately, the battery life, the network stableness, and the data transfer rate are an average disaster. The backup of our data on the part of IT usually takes a whole weekend, during which time I have little resources of the server available. How many different programs do they use to manage their production, and everything to do with a production plant, smart? For the programs of one of our fully automatic production lines to function problem-free, they have to lay down reasonable data lines. However, in the last few years a rapid development has taken place. While CAT-5 data lines with 100MHz bandwidth were the non plus ultra, it is now CAT-7 lines with 1000MHz and soon there will be CAT-8 with 2000MHz bandwidth. The costs and the associated costs for infrastructure and data processing are not always in proportion to the expectations of savings through „smart production“. And we have to use every technique just because it exists!

Machines and systems are to produce better and faster with „smart products“. At the same time, the maintenance effort is reduced since the machines recognize their wear themselves and trigger a repair automatically. So far the theory and the will of the sales to sell us these „smart“ products. But how far does this happen in reality? Are these products intelligent because they can process a few records and then show a reaction? An RFID chip on a component facilitates automatic documentation of the processes during the various production processes. But I do not think this is intelligent, at most practical.

Intelligence comes through the human being who uses the possibilities offered by modern technology. Machines and plants are just as „smart“ as the people who use them and keep them „alive“. Man is a creative troublemaker and an intelligent partner for „smart machines“. In modern production plants, the knowledge and qualification of the employees determine the well-being and the woe of the machines and plants.

To meet a path of the future in a reasonable way is the solid training of our new generation. „Teaching brings honor“

The future will soon be revealed to us how we will manage the balancing act between fully automatic systems and man. I want and can not imagine a computer-controlled world, in which algorithms about well-being and woe decide. Not everything that a computer-controlled plausibility test withstand must also be good and right for humans. Man will continue to give direction in the future and hopefully choose the right steps.
Industry 4.0 – Does smart have to do with intelligence?

Digitale Zukunft – Algorithmen als Lösung für alles?

Sind wir in der nahen Zukunft die Sklaven von Algorithmen?

Nichts ist vorhersehbar und ein komplexes System lässt sich nicht völlig fehlerfrei betreiben, der Faktor Mensch ist Störquelle und Lösung zu gleich. Mit 0 und 1 lassen sich viele Dinge bewerkstelligen, wenn ständig ein Update oder Upgrade, eine Korrektur oder Neuinstallation, eine Sicherheitskopie und das Backup gemacht werden. Die ständigen Systemänderung der Hardware mal ganz ausgenommen. Allein die Übertragungsstandards und die Kabel und Steckverbindungen sind ein Kapitel für sich.

In der Natur sehen und erleben wir jeden Tag wie unberechenbar und chaotisch es zugehen kann und sich Begebenheiten sehr schnell ändern. Lösungen finden und neue Wege einschlagen kann nur der Querdenker, mit abstrakter Vorstellungskraft und Einfühlungsvermögen und doch anpassungsfähig und pragmatisch. Und wie sicher wir die Technik beherrschen zeigen uns die täglichen Störungen und Ausfälle von Maschinen und Systemen. Natürlich ist es ein Unterschied ob bei uns zuhause die Waschmaschine ausfällt, der Geldautomat streikt oder im Kernkraftwerk eine Kernschmelze droht. Doch letztendlich sind alle automatischen Maschinen und Systeme anfällig für Störungen, Ausfälle und Angriffe von außen.

Wie wir den Spagat zwischen vollautomatischen Systemen und dem Mensch hinbekommen wird uns die Zukunft schon bald offenbaren. Ich will und kann mir eine computergesteuerte Welt, in der Algorithmen über wohl und wehe entscheiden, nicht vorstellen. Nicht alles was einer computergesteuerten Plausibilitätsprüfung standhält muss auch gut für die Menschen sein.

Das soll nicht bedeuten das wir uns nicht verbessern können und mithilfe der Computer immer neue Techniken entwicklen werden. Ich finde nur das der Mensch die Kontrolle behalten muss und sich nicht blind auf Computersysteme verlassen kann. Der Computer muss Assistent bleiben.

Instandhaltung-Rauchzeichen vs Digitalisierung

Instandhaltung-Rauchzeichen vs Digitalisierung

IT-Götter versus Rauchzeichen der Maschine: Durch die Digitalisierung nimmt der Zeitfaktor für administrative Arbeiten der Instandhaltung deutlich zu. Zeitgleich müssen Instandsetzungen immer schneller erledigt werden. Ein Zwiespalt, der gerade Instandhalter in eine prekäre Lage bringt.

Was verspricht das Szenario der Instandhaltung 4.0? Klar, alles wird schneller und besser. Ganz groß im Rennen: Die „Realtime-Instandhaltung“ durch totale Vernetzung und absolute Verfügbarkeit aller Daten und Fakten. Von Kostensenkung und Beschleunigung der Instandhaltungsprozesse bis zur selbstüberwachten Anlage. Und das alles mit Sensoren, die ihre Zustände mitteilen und Störungen direkt an die Instandhaltung aufs Smartphone oder Tablet melden. An jeder Maschinen befindet sich ein Webinterface, bei Störungen kann der Werker direkt Meldungen an die Instandhaltung eingeben und sofort einen Arbeitsauftrag erstellen. Das Problem: Das ist nicht die Realität in mittelständischen Produktionsbetrieben und selbst wenn, ist diese Datenflut, das was wir wollen bzw die Instandhaltung braucht?

Sämtliche Daten müssen aufbereitet werden, wir benötigen Metadaten die auch aussagekräftig sind. Hierzu sind Programme nötig mit denen sich die Daten verändern, anpassen lassen. Bei den derzeit vorhandenen Systemen sind unendliche Schnittstellen zwischen den einzelnen Programmen und Steuerungen notwendig. Und die Infrastruktur eines Betriebs muss dann ja zwangsläufig mit wachsen, da stellt sich dem Unternehmer die Frage der Wirtschaftlichkeit. Muss ich die neueste Technik verwenden nur weil es sie zu kaufen gibt?

Auf Rauchzeichen der Maschine warten

Um diesen Datentsunami der Vollvernetzung bearbeiten zu können, braucht es qualifiziertes Personal für die Auswertung. Allein um Pläne und Dokumentationen der Instandhaltung per Server oder Cloud den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen, muss zusätzliches Personal eingestellt werden, das die Daten aufbereitet. Und überhaupt, was bedeutet denn Realtime-Instandhaltung? Da frag ich mich schon: Haben die Instandhalter bisher denn nur Kaffe getrunken und auf Rauchzeichen der Maschinen gewartet? Die Effektivität der Instandhaltung hängt nicht unbedingt von der schnellen Übermittlung von Aufträgen ab. Es ist vielmehr die Qualität der Störmeldung und die Verfügbarkeit der Ersatzteile sowie die Reaktion der Mitarbeiter an sich.

Anwenderfreundlichkeit mit sehr viel Luft nach oben

Smartphones und Tablets sind eine sinnvolle Errungenschaft und garantiert sehr hilfreich bei den Aufgaben. Kleiner Beigeschmack auf den gern vergessen wird: Jedes Gerät benötigt dann natürlich eine kostenpflichtige Lizenz des Softwarelieferanten. Bei den täglichen Arbeiten muss dann auch noch das Gerät mitgeführt werden und jeder weiß, dass es gerade in älteren Betrieben nicht immer sauber und ordentlich zugeht. In den Instandhaltungen vor Ort zeigt sich nämlich das Bild der gehypten Instandhaltung 4.0 noch eher selten. Die Anwenderfreundlichkeit von Instandhaltungssoftware muss deutlich besser und einfacher zu bedienen sein. Sie können während oder nach einer Instandsetzung nicht minutenlang am Monitor die Ereignisse dokumentieren. Anbieter vergessen, dass der Instandhalter in dieser Situation bestimmt keinen Instandhaltungsbericht schreiben und seine geleisteten Arbeitsstunden buchen kann und will.

Vom Lizenzmuffeln und IT-Göttern

Auf der Frühschicht sind neun Mitarbeiter und drei Vorgesetzte in der Instandhaltung anwesend. Aufträge werden erteilt, Störungen beseitigt, eben alles was so in der täglichen Routine anfällt. Dabei arbeiten zwei Vorgesetzte mit dem PC und erstellen Pläne. Mittlerweile gibt es sogar schon drei dieser digitalen Helfer, um Aufträge und Stunden ins System zu buchen. Zum Schichtwechsel arbeiten dann also fünf Personen im System. Ein Anruf und die Realität holt uns ein: „Bitte schnell zwei Programme schließen, wir haben nur 15 Lizenzen für zwei Werke und andere Abteilungen möchten auch noch im System arbeiten“, lautet der Tenor aus der IT-Abteilung.  Die Frage, die ich mir stelle: Wie sollen wir denn erst alle Daten und Dokumentationen sammeln und auswerten, wenn es schon beim Buchen der Aufträge und Stunden so holprig zugeht? Und da ist es mit dem technischen Einkauf nicht unbedingt besser. Eine Anforderung seitens der Instandhaltung wird im EDV System bearbeitet und von den verschiedensten Personen „freigegeben“. Dieser Prozess ist oft nicht der schnellste und effektivste, geschweige denn der Kostengünstigste.

Zeitfaktor für administrative Arbeiten

Nicht zu vergessen, das die Nutzung von Software Systemen auch Arbeitszeit in Anspruch nimmt. Aufträge als erledigt markieren, neue Aufträge annehmen und die geleisteten Stunden einbuchen damit das Controlling alle nötigen Zahlen hat. Nicht dass mich der digitale Instandhalter stört, aber der Zeitfaktor für administrative Arbeiten nimmt deutlich zu während die Instandsetzungen immer schneller erledigt werden müssen. Ein Zwiespalt, der so manche Instandhaltung in Schwierigkeiten bringt.

Instandhaltungsarbeiten beinhalten immer einen logistischen Aufwand, um die Aufträge zu erledigen. Werkzeug, Material und Ersatzteile müssen zusammen gestellt und zum Ort des Geschehens gebracht werden. Nun ist der Mitarbeiter gerade an einer Maschine angekommen und möchte den erhaltenen Auftrag abarbeiten. Sein Tablet blinkt und er erhält den Auftrag an einer anderen Maschine eine Störung zu beheben. Alles einpacken und wieder von Anfang an, um eine andere Aufgabe, die automatisch generiert wurde, zu erledigen. Dass da etwas in der Auftragsvergabe schief läuft, ist klar. Dass die Ressourcen besser geplant werden müssen, wohl auch.

Aus Informationen Erfahrungen machen

Wir dürfen nicht vergessen das Instandhaltung von Menschen ausgeführt wird. Die Ausbildung muss auf die neuen Techniken eingehen und die älteren Mitarbeiter dürfen nicht überfordert werden. Nicht alle haben das Verlangen ständig auf Monitore zu blicken. Eine Überflutung mit Daten und Informationen ist da eher kontraproduktiv. Am Ende fühlen sich die Mitarbeiter mehr kontrolliert als unterstützt durch die Digitalisierung. Natürlich kann anhand der gewonnen Daten sukzessive eine Instandhaltungsdokumentation aufgebaut werden. Die gewonnen Erkenntnisse müssen aber dann für alle im Unternehmen zugänglich sein und dauerhaft fundamentiert werden. Und bitte nicht vergessen: Das Kerngeschäft einer funktionierenden Instandhaltung bleibt nunmal Maschinen instandsetzen und die gemachten Erfahrungen sammeln und verwerten. Nur so werden aus Informationen irgendwann Erfahrungen.

Wartungsplan Maschinen – VI Pläne

Wartungsplan Maschinen – VI Pläne

Wartungen und Wartungspläne – hinter diesem Sammelbegriff verbirgt sich ein Mysterium der Instandhaltung.Und jeder im Unternehmen definiert den Begriff der Wartung anders und hat somit andere Erwartungen.Daher muss ganz klar und deutlich im Unternehmen kommuniziert werden was mit den Wartungen erreicht werden muss und mit welchen Mitteln die Instandhaltung das umsetzen soll.Es liegt nicht allein in der Hand der Instandhaltung erfolgreiche Wartungen zu etablieren.Das Management muss mit allen involvierten Abteilungen einen Plan aufstellen.Der Instandhaltungsjahresplan enthält alle geplanten Aktivitäten und geplante Termine.So werden die Wartungen in den verschiedenen zeitlichen Zyklen und geplante Instandsetzungen und Revisionen terminlich fixiert.In die Planungen muss die Ersatzteilversorgung und Verfügbarkeit aufgenommen werden.Redundante Lieferketten und Lagerhaltung von Verbrauchsmaterial und Ersatzteilen müssen abgestimmt werden.

Um das Thema Wartungen in eine Instandhaltung zu implementieren,die keine oder wenig Erfahrung mit VI Plänen und Wartung und Inspektion hat,muss ein ganzheitliches Konzept und eine Instandhaltungsstrategie interdisziplinär entwickelt werden.Das funktioniert nicht von heute auf morgen.Es müssen klare Strukturen geschaffen werden und die Instandhaltungsdokumentation spielt eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung von Maßnahmen.Der Qualifikationsstand der Mitarbeiter,die Kapazitäten der Instandhaltung sowie das Ersatzteilmanagement bilden weitere Grundpfeiler einer erfolgreichen Instandhaltung.

Wenn eine Maschine ausfällt hören die Instandhalter oft diesen Satz: Wie konnte das passieren,?wir haben doch die Wartungen durchgeführt.Deshalb muss die Instandhaltung eine eigene Strategie und Organisation  entwickeln und ihre Wartungen für die vorhandenen Maschinen definieren.Die Instandhaltungsmitarbeiter müssen hinter dem Konzept stehen und die Wartungspläne mit „Leben“ füllen.Dieser Prozess muss ständig verbessert und aktuallisiert werden.Neu gewonne Erkenntnisse flißen sofort in die tägliche Arbeit mit ein.Es müssen Standards etabliert werden und das fängt bei der Bestellung einer Maschine an.Mit Lastenheften werden den Lieferanten Standards vorgegeben..Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kapazitäten der Instandhaltung seitens der Anzahl und der Qualifikation der Mitarbeiter.Und dabei spielt es erstmal eine untergeordnete Rolle ob sie die Wartungspläne selber in Exel erstellen und mit dem Kugelschreiber ausfüllen oder mittels Smartphone oder Handheldgeräten arbeiten.Es gibt eine Reihe von Software zum Thema Instandhaltung und Wartung.Auswertungen der gewonnen Daten sorgen für eine Schwachstellenbeseitigung und helfen der Instandhaltung die Funktionalität von Fertigungsanlagen zu gewährleisten.

Wartungen dienen der vorbeugenden Instandhaltung und beinhalten alles um das Thema abschmieren und pflegen einer Maschine.Verschleiß soll vermieden oder minimiert werden und erkannte Mängel werden beseitigt oder eine Instandsetzung geplant.Jeder Hersteller schreibt in seiner Dokumentation eine Empfehlung zur Wartung und Inspektion vor.Bei komplexen Fertigungsanlagen müssen die einzelnen Herstellervorgaben zu einem Gesamtwartungsplan zusammen gefasst werden.Die einzelnen Baugruppen und Komponenten müssen aufeinander abgestimmt gewartet und inspiziert werden. Wartungen werden maßgeblich von der Instandhaltungsorganisation und der Strategie beeinflusst.

Wartungen kosten Zeit und Geld und müssen daher genau geplant und abgestimmt werden.Es gilt die richtigen Ersatzteile und Material sowie Werkzeug und Mitarbeiter bereit zu halten.Die Produktion muss die notwendigen Wartungen durch die Instandhaltung akzeptieren und in ihre Maschinenbelegungszeit mit einplanen.

Instandhaltungsstrategien:

  • Reaktive Instandhaltung – Instandsetzung nach Ausfall
  • Vorbeugende Instandhaltung nach Termin und Vorgaben
  • Zustandsorientierte Instandhaltung – Ausfallrisiko beurteilen
  • Wissenorrientierte Instandhaltung – Umsetzung von Erkenntnissen
  • Vorrausschauende Instandhaltung – Ständige Datenauswertung – 4.0

Wichtig ist es natürlich immer die Herstellervorgaben für Wartungen und Inspektion zu beachten um die Garantieansprüche nicht zu verwirken.Es muss das richtige Schmierfett und die passende Ölsorte verwendet werden.

Die Wartungen müssen in einem temporären Zyklus durchgeführt werden, jedoch besteht eine gewisse Flexibilität.Es ist also nicht immer möglich die Arbeiten in den Nebenzeiten der Produktion durchzuführen.Priorität hat es immer einen Anlagenstillstand durch Wartung zu vermeiden.Jeder Anlagenstillstand  muss für vorbeugende Instandhaltung genutzt werden.Während eines Umbau oder Rüstarbeiten an den Maschinen werden von der Instandhaltung Wartungen und Inspektionen gemacht.

Sicherer Umgang mit Druckluft

Sicherer Umgang mit Druckluft

Durch Druckluft und deren Gebrauch kommt es immer wieder zu Arbeitsunfällen.Es entstehen Gehörschädigungen durch laute Geräusche von Druckluftpistolen oder nicht schallgedämpfter Abluft von Kessel und Ventilen.Eine weitere Unfallgefahr stellen Rückschläge beim entkoppeln von Schnellkupplungen oder abgerissene Schläuche und geplatzte Leitungen dar.Immer wieder kommt es zu Verletzungen durch den unsachgemäßen Gebrauch von Blaspistolen.Druckluftleitungen müssen entsprechend ihrer Größe und dem Betriebsdruck mit Schellen befestigt werden.Bei Leitungsbruch wird ein umher schleudern von Rohren und Teilen verhindert. Druckluftbehälter müssen mit Sicherheitsventilen gegen Überdruck abgesichert werden.Regelmäßige Wartungen an Druckluftsystemen sind unerläßlich.Halten sie die Ansaugsiebe des Verdichter sauber und sorgen für ausreichend Zuluft.Kontrollieren sie den Ölstand und befreien den Kühler regelmäßig von Staub und Schmutz.Leckagen sorgen für einen vermehrten Energieverbrauch und belasten die Kompressoren zusätzlich.Inteligente Sensorsysteme erkennen den Druckabfall durch Leckage und melden den Schaden automatisch an die Instandhaltung.

Bei Arbeiten an Druckluftsystemen sind besondere Sicherheitsregeln zu beachten.

  • Achtung vor dem Abschalten – Unkontrollierte Bewegungen möglich?
  • Sind Zylinder o.ä. abzustützen – Sind alle Arbeiten sicher durchzuführen?
  • Die Anlage ist drucklos zu schalten und gegen wieder einschalten zu sichern.
  • Druckbehälter sind restlos zu entleeren
  • Abschiebern des Arbeitsbereich an den Stellventilen
  • Austausch des defekten Bauteil – Kontrolle von Baugruppen
  • Absolute Sauberkeit um erneute Ausfälle zu verhindern
  • Drücke und Wartungseinheiten kontrollieren-Druckluftöler kontrollieren
  • Druckkessel entwässern – Manometer Funktionskontrollen
  • Rohre und Leitungen müssen ausreichend befestigt und gesichert werden

Erstellen sie Checklisten für die Arbeiten an verschiedenen Pneumatikbauteilen.Mittels Arbeitsanweisungen können die Mitarbeiter Schritt für Schritt vorgehen und erledigte Punkte abhaken.

Funktionelle Sensoren und Steuerungen helfen der Instandhaltung bei der Bewältigung ihrer Aufgaben.Kompressoren und Druckluftleitungen sollten von Sensoren überwacht werden.So werden aufkommende Probleme schnell erkannt.

Vermeiden sie Gefahren und sorgen sie für mehr Sicherheit im Umgang mit Druckluft. Schnellkupplungen mit rückschlagfreier Entkopplung durch Entlüftung der Elemente. So wird der sogenannte „Peitschenhiebeffekt“ wirkungsvoll verhindert.

Rohrbruchsicherungen unterbrechen bei einer Leckage automatischen den Durchfluss und vermeiden so größere Gefahren durch unkontrollierte Bewegungen von Schläuchen und Rohren.

Mittels Bypassleitungen kann ein aufgetretener Schaden ohne große Ausfälle der Produktion und des gesamten Druckluftsystem schnell und wirtschaftlich instand gesetzt werden.

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Motivation -Leadership-Management

Motivation -Leadership-Management

 „A host of sheep, led by a lion, beats an army of lions led by a sheep.“

There are two ways to be shepherds: one rides behind the flock, drives them, throws rocks, roars and pushes. The good shepherd does it quite differently: he walks forward, sings, is joyful, and the sheep follow him.

A leader must lead his group, communicate and motivate.Teambuilding, awaken the spirit of the troop and reach everyone to realize the goals of the team together !!!

A good manager employs the right people and keeps the „back“ free so that the employees can concentrate on their tasks.

„To lead is above all to awaken life in humans, to bring life out of them.“

Anselm Green
(Benedictine monk and author)

Motivation is the basis of any achievement. And motivation usually comes from „above“, from the coach for his team, from the father for the child to learn the right things, from the teacher to make his students better and not least from the superior His employees to achieve top performance for the company.
Whoever knows exactly where he wants, can put his whole strength and concentration on this goal. Clear open communication, honest and transparent presentation, respect and mutual trust are a cornerstone in teambuilding.
Motivation also includes the topic of leadership and communication.
-features means leading his team and bringing them safely to the target
– The skills of the team and the independence of each individual promote and demand.
– Form the team into one unit and create a vision together.
-request to make more enthusiasm
-communication in the team and formulate „focal points“ which the team solves together
-Offering open communication and open communication with all topics – strengthen strengths and weaken weaknesses, together in the team
– Short ways, quick reactions, direct response

Maximum performance in a team can be achieved by respecting each other and giving them the necessary attention. Everyone’s strengths help the team accomplish their tasks successfully. A verifiable relationship and an open communication between supervisor and employees is the basis, That the employees can formulate critical objections and express their incomprehension about the measures taken without fear of any negative consequences. Constructive criticism can provide motivation.

-It is the process of motivated and creative employees always keep in touch.For the company, motivated employees are like a lottery gain and in figures hardly capture. Loyal and motivated employees do much more and not only promote the team spirit.

And as a football coach, I like to draw a comparison to team sports. As a coach I have many different situations to accomplish to support my team. Alone of the „game day“ carries many challenges and ensures clear results at the end of the day.

-The game will be met and the tasks of the team will be discussed together. The coach must coordinate and focus his team on the game. The tactics are discussed and goals defined. Each individual focuses on his tasks in the team. Because it is not the „best individual“ but the better team.

– In the half-time break, decisions have to be made, players have to point out possibilities in short individual talks, others have to be built up a bit and need emotional support. The short time of a half-time break must be used by the trainer, with little change of tactics can be achieved a lot. Clear responses, open, objective criticism and hints of the game are served in minutes. A motivated team can turn the game upside down in a few minutes.

– After the game is before the game, the experience has to be processed and prepare for new tasks. As a coach it is the players from the experience further improvement potential to point out and the team further develop.

As in the real life, one project goes on to the next. As a superior, one is always a pioneer and exemplary behavior is a duty. Whoever preaches water and constantly drinks wine can not reach a team