Schlagwort: Digitalisierung

Wartungspläne-Vorbeugende Instandhaltung braucht nachhaltige Konzepte

Wartungspläne-Vorbeugende Instandhaltung braucht nachhaltige Konzepte

Wartungen und Wartungspläne – vieles wird unter diesem Sammelbegriff abgelegt und jeder im Unternehmen definiert es anders.Wenn eine Maschine ausfällt bekommen die Instandhalter oft diesen Satz gesagt:Aber wie konnte das passieren das die Maschine ausfällt?, ihr habt doch die Wartung gemacht!!! Doch was genau verstehen die verschiedenen Abteilungen eines Unternehmen unter dem Begriff Wartung?

Diese Frage läßt sich nur beantworten, wenn die Strategie der Instandhaltung und der Begriff Wartungen und Wartungsplan klar definiert sind.

  • Reaktive Instandhaltung
  • Vorbeugende Instandhaltung
  • Zustandsorientierte Instandhaltung
  • Wissenorientierte Instandhaltung

Nur leider ist eines der gravierendsten Probleme für eine Instandhaltungsstrategie das Management und deren fehlendes Wissen um eine funktionierende Organisation der Instandhaltung.

Zitat aus dem VDI Leitfaden Qualifizierung in der Instandhaltung : Die Instandhaltung spiegelt als wichtiger Bedarfsträger von Unternehmensressourcen die eigentliche Strategie des Unternehmens, die Produktionsstrategie. Die Bearbeitung von Instandhaltungsaufgaben erfordert Kompetenzen, die ermittelt und den Einheiten der Organisation und ihren Einheiten zugeordnet werden kann.

Diese Kompetenzen und Qualifikationen werden in einer Qualimatrix beschrieben und dokumentiert, die Anforderungen der Produktion und des Managements an die Instandhaltung werden in einer Funktionsbeschreibung dokumentiert. Und im Haus der Instandhaltung bildet das Personal das Fundament, die Basis auf der alles andere aufbaut und weiter geführt wird. Eine Instandhaltung steht und fällt mit der Qualifikation, dem Kenntnißstand und der Motivation der Mitarbeiter.

Die einzelnen Arbeitsplätze und Funktionen werden in einem Organisationshandbuch der Instandhaltung dokumentiert.

Das Management beeinflusst die Instandhaltung und gibt die Marschrichtung durch die Produktionsstrategie vor. Leider vergessen die Manager das allzuoft und machen dann die Instandhaltung für eine Organisation verantwortlich die sie selbst geschaffen haben.

Somit werden viele Instandhalter in eine Rolle gedrängt die mit der einer Feuerwehr oder mit Hochseilartisten ohne Sicherung zu vergleichen ist. Es werden immer nur reaktive Maßnahmen umgesetzt, dann unter Zeitdruck und Hektik welche das Management aufbaut und ausstrahlt, für nachhaltige Maßnahmen fehlt die Zeit, das Personal und letztendlich ein funktionierendes Konzept.

Dann werden schnell irgenwie KVP, Kaizen, Projekte oder TPM Versuche eingeführt, in der Hoffnung auf schnelle Heilung der Maschinen, stabile Laufzeiten und eine erstarkte Instandhaltung. Eine konsequente Umsetzung wird jedoch weder vom Management vorgelebt noch von den betroffenen Mitarbeitern allein forciert. Somit sind viele dieser Maßnahmen, welche am grünen Tisch von wenigen Managern für viele Mitarbeiter entschieden werden, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die gewollte Transformation scheitert an der schlechten Vorbereitung, der fehlenden Expertise und dem nicht einbeziehen der wichtigen Mitarbeiter, die Mitarbeiter, welche die Konsequenzen dieser einsamen Entscheidungen tragen und umsetzen müssen. Wenn die Mitarbeiter dann später ihre Einwendungen vorbringen, werden sie als Nörgler und Querulanten abgestempelt. Hätte man sie jedoch im Vorfeld mit in den Prozess und die Entscheidungen eingebunden, wären viele Projekte erfolgreicher verlaufen.

Wenn dann alles gescheitert ist und das Management keinen Rat mehr weiß, werden dann für ein Konzept schnell externe Berater angeheuert und um Rat gefragt. Und das, obwohl das Wissen um Veränderungen in den meisten Unternehmen vorhanden ist.

Wie erstellt man einen Wartungsplan?

Zuerst schaut man sich die Herstellerangaben im Maschinenordner bzw. der Bedienungsanleitung genau an.

Jeder Hersteller macht Angaben zu den verschiedenen Tätigkeiten der Wartung an seiner Maschine. Ist ihre Maschine Teil einer verketteten Anlage müssen sie die gesamten Wartungsangaben der Hersteller zusammentragen und harmonisieren. Das bedeutet sie müssen die zeitlichen Intervalle für nötige Wartungen vereinheitlichen auf einer Zeitachse.

Wenn sie alle Daten zusammengetragen haben beginnt ihre eigentliche Aufgabe, die Daten und Tätigkeiten zusammenzufassen in einen Wartungsplan.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Softwarelösungen, für die Betriebe die nicht mit SAP arbeiten. Nicht alle halten was sie versprechen, manche sind so kompliziert und unstrukturiert das es einen fast schon nervt damit zu arbeiten, es gibt durchaus gute und brauchbare Lösungen, die nicht immer sehr teuer sein müssen. So sind Wartman, Fwin, Prüfplaner, ultimo sehr gute IT Lösungen.

Und viele Instandhalter müssen, dank fehlender Software, sich ihre Wartungspläne selber per Excel oder Word selbst zusammenstellen.

 

Instandhaltungsorganisation

Instandhaltungsorganisation

Der Instandhaltungsleiter hat heute und in der Zukunft riesige Themenfelder zu bewältigen. Veränderungen finden in einem rasanten Tempo statt und es gilt immer neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Die vielen Prognosen der sogenannten Experten lagen durchweg daneben. So ist die interne Instandhaltung noch immer der wichtigste Faktor zur Sicherstellung einer Produktion und zur Sicherung der Maschinennutzungszeiten.

Für die Zukunft gilt es diese 7 wichtigsten Themen zu lösen:

  1. Die Sicherung der Maschinennutzung zu gewährleisten und das Anlagevermögen des Unternehmens zu sichern.
  2. Instandhaltungskosten müssen transparent dargestellt werden um die Kosten unter Kontrolle zu behalten. Instandhaltung und Ersatzteilmanagement kosten nun einmal Geld, das beim richtigen Einsatz sehr rentabel angelegt ist.
  3. Etablieren von vorbeugender Instandhaltung und condition Monitoring im Zuge von Industrie 4.0. Verschiebung von korrektiver Instandhaltung hin zur präventiver Instandhaltung.
  4. Digitalisierung der Produktion, der Maschinen und der Instandhaltung umsetzen. Infrastrukturen, Sensorik und andere Hardware müssen eingebaut und angeschlossen werden.
  5. Fundamentierung von Wissen im Unternehmen. Eine Wissensdatenbank schaffen um die Erfahrung der älteren Kollegen zu sichern. Wissen und Informationen sind von großer Bedeutung für eine Technikabteilung.
  6. Generationswechsel und Fachkräftemangel in der Instandhaltung durch Ausbildung entgegenwirken.
  7. Die Zusammenarbeit der internen Technikabteilungen und der externen Serviceanbieter geschickt zu kombinieren.

Aufgabenstellung einer Instandhaltungsleitung z.B.

  • Festlegen der Instandhaltungsstrategie mit dem Management – Kurzfristig, Reaktion bei Störungen und Produktionsausfällen. Mittelfristig, vorbeugende Instandhaltung und Wartung. Langfristig, Revisionen, Retrofit, Projekte und Jahresplan I&R.
  • Planung der Instandhaltungskosten und Investitionen zusammen mit dem Management und Controlling auf Grundlage der I&R Strategie und des Jahresplans.
  • Planung der vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen auf Basis der Jahresplanung, Budget und der I&R Strategie.
  • Planung der eigenen Kapazitäten, Ressourcen und Fremddienstleister für Projekte und I&R Maßnahmen. Ausfallrisiko der Anlagen und die Reaktionszeit der Instandhaltung berücksichtigen.
  • Planungen und Maßnahmen mit der AV und allen angeschlossenen Abteilungen abstimmen unter Berücksichtigung der Produktionszeiten und der Kosten. Interdisziplinäre Kommunikation über das Instandhaltungsgeschehen.
  • Ersatzteilmanagement und Lieferantenmanagement zusammen mit dem Einkauf planen und abstimmen.
  • Terminplanung für Instandhaltungsmaßnahmen erstellen. Terminverfolgung und Kontrolle des Arbeitsfortschritts von I&R Maßnahmen.
  • Aufträge vergeben, Kosten kontrollieren und Abrechnungen prüfen.
  • Dokumentieren der Instandhaltungsaktivitäten – Wissensdatenbank schaffen.
  • Auswertungen der Dokumentationen zur Schwachstellenanalyse.
  • Erstellen von Arbeitsanweisungen und Plänen auf Basis der Dokumentationen und Auswertungen. Investitionspläne, Eskalationspläne bei Störung und Produktionsausfall-Notfallpläne-Checklisten-Wartungspläne-Inspektionspläne Arbeitsanweisungen-Fehlerkataloge-Entstöranweisungen-Ersatzteilauswahl-Lasten und Pflichtenheft-Konformitätserklärungen-Statistiken etc.
  • Standardisierung von Maschinen und Ersatzteilen voran treiben.
  • Neue Technik integrieren wie den 3D Druck für Ersatzteile etc.
  • Umweltschutzmaßnahen und Arbeitssicherheit, Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen
  • Audit, Umwelt; und Energiemanagement, Risiko und Gefährdungsbeurteilungen
  • Regelmäßige Prüfungen gmäß TRBS, ArbSchGes, BGV A3, BG Vorschriften etc.

Und es sind sicher noch einige Aufgaben die ich hier nicht erwähnt habe, die allerdings ebenso wichtig sind wie all die anderen. Sie müssen die neueste innovative Technik ins Unternehmen einbringen und sind immer auf der Suche nach der modernsten Technik und Methoden zur Anlagenverbesserung.

Mithilfe der Auswertungen der Instandhaltungsdokumentationen sind sie in der Lage Schwachstellen zu identifizieren und diese dauerhaft zu beseitigen. Die Instandhaltung beseitigt die Ursachen für Maschinenausfälle und ermittelt störungs- und kostenintensive Bauteile und Baudruppen. Es werden technische und organisatorische Verbesserungspotenziale aufgezeigt und Umsetzungspläne erarbeitet. Mithilfe von condition Monitoringsystemen werden Verschleiß und Anlagenausfälle frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Das Ziel muss es sein, das die Anzahl der korrektiven Instandhaltungsmaßnahmen unter denen der präventiven Instandhaltung liegen. Die Anlagenzuverlässigkeit soll gesteigert und stabilisiert werden.

Die Instandhaltung etabliert ein funktionierendes Ersatzteilmanagement mit zentraler und dezentraler Lagerhaltung. Lieferantenmanagement in Absprache mit dem technischen Einkauf . Standardisierung von Maschinen und Bauteilen schafft Platz im Lager und erleichtert der Instandhaltung die Fehelersuche und Entstörung. Mithilfe von Leisten und Pflichtenheften werden den Lieferanten und Servicepartner die Forderungen klar mitgeteilt.

Instandhaltung 2.0 mit System – Industrie 4.0

Instandhaltung 2.0 mit System – Industrie 4.0

Instandhaltung mit den neuen Industrie 4.0 Methoden und condition Monitoring sowie CMMS basierte Instandhaltung 2.0.

Wie sieht der Weg aus den Unternehmen beschreiten müssen um ihre Instandhaltung von korrektiver Instandhaltung zur prognostizierten Instandhaltung zu bekommen. Versprochen werden den Betreibern und Unternehmen die einfachsten und effektivsten Tools um Prediktive Maintenance einfach und schnell umzusetzen.

Doch was ist wirklich nötig um eine prognostizierten Instandhaltung zu etablieren? Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Vergangenheit sind da ein wichtiger Baustein. Condition Monitoring findet schon länger in den Betrieben statt und kann uns als ein Wegweiser hin zur Prognose von Ausfallferhalten von Maschinen und Anlagen dienen. Auswertung und Analyse der gewonnen Daten werden als weiterer Baustein zum Gelingen von Prediktive Maintenance benötigt.

1.Die Instandhaltung ist qualifizierter Dienstleister der Produktion und sichert den Fertigungsprozess.

2.Die Instandhaltung analysiert die eigenen Abläufe und Prozesse und setzt die gewonnenen Erkenntnisse kontinuierlich in Verbesserungen um.

3.Die Instandhaltung setzt sich Ziele und stellt den Erfüllungsgrad messbar dar.

4.Die Instandhaltung leistet einen positiven Beitrag zum Betriebsergebnis und erhält die Investitionen des Unternehmen.

Die derzeit vorhandenen Systeme produzieren eine Unmenge von Daten. Die davon ableitbaren Informationen sind jedoch nicht immer zu verwenden. Ziel des Condition Monitoring muss es sein, aus den erfassten Daten Informationen und Handlungsentscheidungen abzuleiten, am besten natürlich vollkommen automatisiert. Potenzielle Anlagenstörungen frühzeitig erkennen und automatische Abstellmaßnahmen einleiten heißt das Ziel von Instandhaltung 4.0 und Prediktive Maintenance.

Intelligentes Anlagen-Management und eine Steigerung des Stellenwerts der zustandsorientierten Instandhaltung sind die Folgen. Das bedeutet Predictive Maintenance auf Basis von Condition Monitoring das mithilfe von Industrie 4.0 umgesetzt wird. Aus den gewonnen Erfahrungen muss die Instandhaltung das gesamte Optimierungspotential abschöpfen und die richtigen Prognosen erstellen, das wird den Nutzungsgrad von Maschinen und Anlagen stabilisieren und am Ende steigern können.

Instandhaltung 2.0 – Industrie 4.0

Instandhaltung 2.0 – Industrie 4.0

Der erste Tag als Leiharbeiter – Zeitarbeit als Berufseinstieg

Der erste Tag als Leiharbeiter – Zeitarbeit als Berufseinstieg

Der Einstieg als „Leiharbeiter“- Der erste Tag:

Es geht los, die Schule ist vorbei und der Ernst des Lebens greift nach ihnen. Keine Lehrstelle bekommen oder nicht die passende gefunden, also erstmal in die Zeitarbeit um ins Berufsleben zu starten.

Es beginnt mit dem Vorstellungsgespräch beim Personaldienstleister und dem zuständigen Personaler/Disponenten. Wie überall im Leben zählt auch hier der erste Eindruck besonders. Passende Kleidung, frisch geduscht und rasiert und natürlich vorbereitet auf das Gespräch geht es los. Ein fester Händedruck und der Blick in die Augen des Gegenübers sind Standard. Hören Sie aufmerksam zu und stellen wenn nötig fragen, falls Sie etwas nicht verstanden haben. Erzählen Sie von ihren Vorlieben und von Dingen die ihnen nicht gefallen oder z.B. ob Sie eine Allergie haben. Das ist bei der Arbeit sehr wichtig um gesundheitliche Beeinträchtigungen von vornherein zu vermeiden. Wenn alles gut läuft werden Sie eingestellt und an andere Unternehmen „ausgeliehen“.

Und hier wird es interessant und für den ein oder andren Mitarbeiter auch schwierig. Fremde Menschen, fremde Gebäude und unbekannte Maschinen und Arbeiten. Das kann einen mitunter etwas nervös machen und der Bauch grummelt und rumort. Lassen Sie sich nicht abschrecken und überwinden Sie ihre Angst, gehen Sie mit Neugier und Interesse an ihren ersten Tag los. Jede große Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt!

Sie haben es nun also geschafft, vorbei am Pförtner, und sind in der richtigen Abteilung beim zuständigen Vorgesetzten angekommen.

Alle Angaben ihres Personaldisponenten haben gepasst und waren gut vorbereitet und recherchiert. Sie haben sich auf den Einsatz vorbereitet und z.B. auf der Webseite des Unternehmens Informationen eingeholt.

Nach der Begrüßung und Erklärungen zur Aufgabe werden Sie eine Sicherheitsunterweisung erhalten. Lesen sie aufmerksam die Regeln und Verordnungen durch, es dient ihrer Sicherheit.

Anschließend wird der zuständige Vorgesetzte ihnen den Arbeitsplatz zeigen und sie einweisen und unterweisen in die Aufgaben.

Hören Sie den Ausführungen aufmerksam zu, wenn Sie etwas nicht verstanden haben dann fragen sie nach.

Auch banale Dinge sind am Ende wichtig, z.B. wo ist die Toilette und wie komme ich dahin?

Seien Sie höflich, freundlich und grüßen Sie freundlich alle Mitarbeiter die ihnen begegnen. Seien Sie nicht ärgerlich, wenn der ein oder andere Mitarbeiter den Gruß nicht erwidert.

Und nicht alle Mitarbeiter des Unternehmens werden freundlich und nett zu ihnen sein, manche sehen in ihnen eine Konkurrenz und haben Angst um den eigenen Arbeitsplatz.

Stellen Sie sich immer mit vollen Namen vor und begrüßen ihre Kollegen freundlich mit einem festen Händedruck. Seien Sie im Gespräch mit den Mitarbeitern zurückhaltend und unverbindlich. Geben Sie zu Beginn ihrer Tätigkeit nichts privates Preis. Seien Sie vorsichtig mit Aussagen wie: „Das kann ich aber schneller, soll ich euch das mal zeigen wie es richtig geht.“ Passen Sie sich erstmal den Arbeitsumständen und den Vorgaben an und beobachten und lernen. Wie gehen die Kollegen miteinander um? Wer kann mit wem und wer nicht? Durch Zurückhaltung, zuhören und beobachten lernen Sie sehr schnell wie der Hase im Betrieb läuft. Reden Sie nicht schlecht über ihren ehemaligen Arbeitskollegen und verbreiten sie keine negativen Nachrichten über ihren letzten Arbeitgeber.

Nicht verzweifeln, wenn es gerade mal nicht rund läuft und keiner Zeit hat um die Arbeit, die Maschine oder Aufgabe zu erklären oder kurz zu helfen. Aller Anfang ist schwerer als man denkt und es kann da die ersten Tage etwas zäh anlaufen.

Are you trapped in reactive maintenance?

Are you trapped in reactive maintenance?

Are you trapped in reactive maintenance?

Your company maintenance work is purely reactive and does not pursue any strategy if:

1. Required spare parts are not in stock and nobody knows
2.
You will be interviewed every morning at the production meeting after the last shift     and the last unplanned machine outages
3.
Reduces the useful life of the machines and increases downtime
4.
Employees performing maintenance are poorly trained and maintenance is poorly prepared, with high turnover in the maintenance department
5.
The maintenance eliminates disturbances but avoids disturbances permanently
6.
The daily, weekly, monthly and all other maintenance and inspections are not carried out regularly
7.
The production makes their problems to problems of maintenance
8.
The cost of maintenance increases and there is no maintenance plan
9.
The overtime of the maintenance staff is well above the average of the other employees in the company
10.
The company does not maintain a knowledge database for its machines and equipment and maintenance can not substantiate its knowledge because there is no basis for it
11.
The purchasing department does not carry out the maintenance orders and buys „cheap“ spare parts
12.
The share of unplanned maintenance measures account for more than 30% of the work of maintenance
13.
No clear specifications and KPIs on the part of the management to the maintenance missing maintenance strategy and organization

The management is responsible for the planning and the maintenance strategy and specifies the direction and the resources. The management lays the foundation and provides the infrastructure. Along with maintenance, a short-term strategy, a medium-term strategy and, of course, a long-term strategy are defined. This organization enables maintenance to proceed in a planned manner and to stabilize and increase the efficiency of machines and plants. Part of the maintenance is an efficient spare parts management as well as a training plan for the employees.

Prediktive Maintenance – machen wir seit Jahren – heißt nur anders!

Prediktive Maintenance – machen wir seit Jahren – heißt nur anders!

Der Weg von Prediktive Maintenance führt über Industrie 4.0.

Soweit wird es propagiert und die Thesen, die Theoretiker und die Verkäufer drängen. Wir in der betrieblichen Instandhaltung setzen das seit Jahren, wenn nicht schon jahrzehntelang, erfolgreich ein und um. Das es jetzt Sensoren gibt die Twittern und ein Profil bei Facebook haben macht die Sache bunter aber nicht einfacher für die Praktiker.

Ein Instandhalter wertet jeden Tag Daten und Fakten, Vorfälle und Ereignisse aus und stellt aus den gewonnen Erkenntnissen einen Maßnahmenkatalog zusammen. Das sich mittels der veränderten Technik natürlich einzelne Vorgänge vereinfachen oder gar automatisieren lassen ist toll. Ändert aber erstmal wenig an der Arbeit der Instandhaltung.

Wir können durch Fernwartung Aussagen über den Zustand von einzelnen,überwachten Baugruppen machen.Temperaturunterschiede geben Hinweise,Drücke und Volumenstrom lassen sich messen,Veränderungen durch Schwingungen an Lagern und Motoren können detektiert werden,Parameter und Sollwerte können aus der Ferne geändert werden, Netzwerke und Programme lassen sich korrigieren und man kann eingreifen.Wichtig ist das der Field Service Support Techniker aus den Daten und Werten die richtigen Schlüsse zieht. Und da sind wir schon wieder beim Menschen der am Ende die richtigen Entscheidungen treffen muss. Bei der klassischen Fernwartung wählt sich der Servicedienst des Maschinen-Hersteller im Störungsfall in die Steuerung der Anlage ein und gibt dem Personal vor Ort per Telefon Anweisungen und Hilfen bei der Fehlersuche.
In der heutigen Zeit ist dieses Szenario immer noch üblich und wird es auch in Zukunft sein. Doch heute baut man auf Client-Server-Architekturen. Das heißt, Maschinen und Anlagen werden Teil eines Systems, beispielsweise eines Leitstands, in dem alle Informationen der verschiedenen Maschinen zusammenlaufen.Die Mitarbeiter werten ständig Daten aus und analysieren die Zustände um bei Bedarf mit den richtigen Korrekturmaßnahemen für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Die Instandhaltung findet im Hintergrund statt und wird von den meisten Menschen nicht wirklich wahrgenommen.

Und da ist der wichtige Ansatzpunkt für die Hersteller und Anbieter von Serviceleistungen wie Fernwartung und Condition Monitoring.Die Mitarbeiter in den Leitständen und an den Telefonen müssen gut ausgebildet und geschult sein.Sie müssen die Bedingungen vor Ort kennen und den Kontext ihrer Maschine in der Fertigung verstehen.

Wenn sie keine präventive Instandhaltung kennen oder betreiben brauchen sie über condition Monitoring oder prediktive maintenance erst gar nicht nachdenken.

Und ganz ehrlich, die Sensoren liefern uns die Daten seit langer Zeit. Field support Service ist ein „altes“ Geschäft und eigentlich die Basis für die neuen „Super Instandhaltungsstrategien“

Die erfolgreiche Umsetzung von Anforderungen an die Instandhaltung 4.0 erfordert einen Wandel in allen Bereichen eines Unternehmens. So muss das Management sich mit der Frage auseinandersetzen, ob und in welchem Ausmaß einem Datenaustausch über die Grenzen des Unternehmens zugestimmt wird. Prozess und produktkritische Daten müssen sicher transportiert und vor dem Zugriff Unbefugter geschützt werden. Weiterhin ist es erforderlich, neue Organisationen zu entwickeln die schnell die nötigen Entscheidungen treffen. Nach Meinung aller Beteiligten spielen Menschen und ihre Kompetenzen deshalb auch eine sehr wichtige, ja für die „Instandhaltung der Zukunft“ die wichtigste Rolle. Durch zunehmende Komplexität der Instandhaltung steigt auch der Anspruch an die Instandhaltung. Mechatroniker und Techniker, die sich in Mechanik, Elektronik und vor allem IT gut auskennen. Der Mensch als kreativer Querdenker ist mehr als je zuvor gefordert. Der Mensch muss die Daten auswerten und die richtigen Schlussfolgerungen ableiten, nur dann kann Industrie 4.o zum Erfolg werden.

„Lehre bringt ehre“

Die Ausbildung muss mit der neuen Technik wachsen –

Das Berufsbild des Instandhalters ist breit gefächert.

Einen Wandel wird es bei den benötigten Funktionen und Berufen in der Instandhaltung geben: Der Schwerpunkt der Tätigkeiten verlagert sich zunehmend auf die Bereiche Planung, Analyse, Visualisierung und Programmieren. Das wiederum erfordert ein Umdenken in den Ausbildungskonzepten und neue Ansätze für interdisziplinäre Teamarbeit. Die Basics der Instandhaltung bleiben und neue Aufgaben müssen integriert werden. Früher reichte es oft aus, ein guter Techniker in einem Fachgebiet zu sein. Heute muss ein Instandhalter viele Facetten abdecken, neben ITKompetenz auch fachliche, methodische, soziale und Führungskompetenzen vorweisen. Neue zielgerichtete Ausbildungen, die alle Kompetenzbereiche und Anforderungsniveaus abdecken, sind nötig und wichtig, um Instandhaltung als interessantes Berufsfeld zu festigen und um nötige Veränderungen herbeizuführen.

Bei der Wahl der Instandhaltungsstrategie zeichnet sich ein Trend zur zustandsorientierten und vorausschauenden Instandhaltungsstrategien ab. Condition Based Maintenance wird ein neuer Weg sein, um zu einer zielgerichteten Planung der Aufgaben in der Instandhaltung zu gelangen. Die Integration intelligenter Sensoren in die Anlagenüberwachung erleichtert dabei die Datenerfassung und führen bereits heute zu erweiterter Datenbereitstellung.

Das jedoch bedeutet nicht immer eine Verbesserung der Informationen und der damit verbundenen Werkzeuge zur Erleichterung von Entscheidungen. Es gilt die richtigen Schlüsse zu ziehen und die richtige Diagnose zu stellen. Allein das Hervorbringen eines Datentsunami wird keine Heilung für Maschinen und Anlagen erzeugen. Hier schließt sich der Kreis wieder beim Menschen, der dank seiner Anpassungsfähigkeit und flexibler Denkweise „seine“ Anlagen und dessen Probleme kennt.

Der bisher eher langsam eingeschlagene Weg zur kompletten strategischen Integration des Condition Monitoring in die vorhandene Prozessautomatisierung bekommt unter Industrie 4.0 neue Impulse und damit neue Möglichkeiten. Die größte Herausforderung ist dabei weniger die Lösung der technischen Probleme als vielmehr das Zusammenführen der Daten auf eine für alle nutzbare Plattform zur Schaffung einer Wissensdatenbank und zur Nutzung der Stammdaten im gesamten Unternehmen. Als schwierig erweist es sich zurzeit eine einfache Integration von Condition Monitoring Maßnahmen in den Prozessablauf umzusetzen und die Vorteile vorausschauender Wartung in vollem Umfang auszunutzen bzw. einzufügen. Es gilt die Daten in verständlicher und aufbereiteter Form den zuständigen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Von den Maschinenherstellern wird erwartet, dass sie die Sicherheit von Daten garantieren und die Auswertungen durchführen. Das ist jedoch nicht machbar, mangelt es doch an Systemen für die Organisation von Daten genau wie an der Erkenntnis der notwendigen Maßnahmen sowohl bei den Maschinenherstellern als auch bei den Betreibern von Maschinen und Anlagen. Es muss eine gemeinsame Plattform und Netzwerke zur Zusammenarbeit geschaffen werden. Schnittstellen für Software und Hardware müssen immer wieder aktualisiert werden, Datenleitungen werden in immer kürzeren Zeitabständen immer größere Datenmengen transportieren müssen. Waren vor wenigen Jahren noch CAT-5 Datenleitungen das Maß aller Dinge sind heute CAT-7a Leitungen schon am Limit.

Die derzeit vorhandenen Systeme produzieren eine Unmenge von Daten. Die davon ableitbaren Informationen sind jedoch nicht immer zu verwenden. Ziel des Condition Monitoring muss es sein, aus den erfassten Daten Informationen und Handlungsentscheidungen abzuleiten, am besten natürlich vollkommen automatisiert. Potenzielle Anlagenstörungen frühzeitig erkennen und automatische Abstellmaßnahmen einleiten heißt das Ziel von Instandhaltung 4.0.

Wenn die Produktion durch intelligente Systeme weiter automatisiert wird, ändern sich der Stellenwert der Instandhaltung im Unternehmen, ihre Vorgehensweisen und ihre Aufgabenstruktur. Datenmanagement ist das Thema das jetzt gelöst werden muss. Nur wer die Daten sauber vorverarbeiten kann hat die Möglichkeit diese Daten zu analysieren. Dazu müssen sich noch einige Prozesse ändern und die Verarbeitung der Daten muss vereinfacht werden.

Damit stehen die Daten im Idealfall nicht nur den Maschinenherstellern und Anlagenbetreibern, sondern auch der lokalen Instandhaltung zur Verfügung. Letztere erhalten dadurch Zugriff auf Visualisierungen über den Zustand der Anlagen und Produkte: Intelligentes Anlagen-Management und eine Steigerung des Stellenwerts der zustandsorientierten Instandhaltung sind die Folgen. Das bedeutet Predictive Maintenance auf Basis von Condition Monitoring das mithilfe von Industrie 4.0 umgesetzt wird. Aus den gewonnen Erfahrungen muss die Instandhaltung das gesamte Optimierungspotential abschöpfen.

Prediktive Maintenance

Strategien DIN 31051 Instandhaltung

Qualitätsmanagement

 

Effiziente Materialbeschaffung und Datenmanagement

Effiziente Materialbeschaffung und Datenmanagement

Ziel der Beschaffung ist ein effizientes Materialmanagement

Die Reaktionszeit der Technikabteilungen ist maßgeblich geprägt von der Verfügbarkeit der richtigen Ersatzteile zum richtigen Zeitpunkt.
Wartezeiten durch langes suchen der passenden Ersatzteile, das Raussuchen der passenden Zeichnungen, anfordern und bestellen wenn der Schaden schon aufgetreten ist führen zu einer negativen Entwicklung der Nutzungsgrade an Maschinen und Fertigungsanlagen oder Verzögern den Aufbau von Neuanlagen.

Ziel eines Materialmanagement im Betrieb und im Projekt

  • die richtigen Materialien (Austauschteile, Ersatzteile)
  • zum richtigen Zeitpunkt
  • am richtigen Ort
  • in der richtigen Menge
  • und der richtigen Qualität bereit zu stellen.
  • den Nutzungsgrad positiv beeinflussen

Dabei gilt es die grundsätzlichen Fragen eines effektiven Materialmanagement zu beachten und mithilfe der Digitalisierung die Abläufe noch effizienter zu gestalten.

  • Vorratslagerhaltung oder bedarfsweise Bestellung?
  • Wo soll gelagert werden? Magazin?
  • Wie hoch sind die Sicherheitsbestände?
  • Wie erfolgt die Bestellauslösung? Automatisch? Wie viele Schritte bis zur Lieferung? Gibt es Eskalationsstufen bei Verzögerungen der Lieferungen?
  • Wie groß sollen die Beschaffungsmengen sein?
  • Wer fordert an? Wer entscheidet? Wie ist der Prozess organisiert?
  • Festgelegt wird die Ersatzteilstrategie vom Management welche die grundsätzliche Unternehmensstrategie bestimmt und vorgibt
  • Anforderungen an die Beschaffung regelmäßig überprüfen und Ersatzteilmanagement daran ausrichten
  • Bestellauslösungen vereinfachen und effektiver gestalten – Eskalationsplan für Notfälle bei Ersatzteil- Materialmangel erstellen
  • Stammdatenmanagement und Standardisierung sind ein Eckpfeiler
  • Einfache Prozessschritte automatisieren – Digitalisierung der Prozesse
  • Möglichkeiten von Online-Bestellungen mit festen Lieferzusagen prüfen
  • Lieferantenmanagement mit dezentralen Lagern und vorhalten von bestimmten Ersatzteilen, automatische Bestellauslösungen bei Standard und Verbrauchsmaterialien etablieren
  • Regelmäßige Bestandsanalysen mit professionellen Lagerverwaltungssystemen durchführen
  • Risikobeurteilung der Lieferanten – Ausfallrisiko – Redundante Lieferketten aufbauen
  • Auswerten und Analysieren der gewonnen Stammdaten durch die Technikabteilungen und der Beschaffung

Ein effizientes Materialmanagement im Unternehmen steigert die Effizienz und Effektivität auf allen Ebenen.

Gerade im Projektmanagement im Bereich Maschinenbau ist das besonders wichtig. Hier muss auf Veränderungen sofort reagiert werden um Verzögerungen der Projekte zu vermeiden. Der Projektleiter muss die alle Abläufe, Arbeiten und benötigten Teile bereit halten bzw. für eine termingerechte Versorgung sorgen.

Fehlen den Monteuren und Servicetechnikern die richtigen Bauteile, und die Anforderung, Bestellung und Lieferung dauert einige Tage, entstehen dem Unternehmen unnötige Mehrkosten durch warten auf passende Bauteile. In meiner Zeit als Servicetechniker und Projektleiter habe ich das zu oft erlebt das sich die Anforderung und Bestellauslösung zu lange hinziehen und wertvolle Zeit verloren geht. Im Maschinen und Anlagenbau ist ein schnelles handeln und sofortiges reagieren auf Veränderungen und Probleme essentiell wichtig. Verzögerungen auf der Baustelle lassen die Kosten explodieren und sorgen am Ende auch noch für Verspätungen aller anderen Gewerke. Organisation und Planung sind im Vorfeld ein Baustein, sofortiges reagieren auf Anforderungen und Änderungen ein weiterer.

Die Digitalisierung und Stammdatenmanagement bieten die Chance auf eine schnelles und effektives Beschaffungsmanagement.

Die Ziele ergeben sich aus den Anforderungen des Management (Produktion). Management, Markt, Technik und Vorschriften bestimmen die Technikstrategie und die Ersatzteilstrategie!

Die Unternehmensstrategie bestimmt die Anforderungen an die Ersatzteilstrategie. Ohne Kenntnis bzw. Festlegen einer Strategie keine effizientes Materialmanagement!

Da sich Marktbedingungen ständig ändern, ist auch die Ersatzteilstrategie regelmäßig bezüglich ihrer Effektivität und Effizienz zu überprüfen. Es müssen stabile Lieferanten und redundante Systeme geschaffen werden!

Ein technikversierter Projektleiter um die Digitalisierung und das Datenmanagement im Unternehmen anzutreiben und umzusetzen ist unerlässlich.

effizientes Ersatzteilmanagement

Qualitätsmanagement

Prediktive Maintenance

Ersatzteilauswahl-_InstandProzessbeschreibung (2)