Motivation und Begeisterung am Arbeitsplatz.

„Nicht Finanzen. Nicht die Strategie. Nicht die Technik. Es bleibt die Teamarbeit von Menschen, die den größten Wettbewerbsvorsprung verschafft, sowohl aufgrund ihrer Schlagkraft als auch aufgrund ihrer Seltenheit.“ Mit diesen Worten eröffnet der amerikanische Management-Berater und Bestseller-Autor Patrick Lencioni sein bekanntestes Werk.

Eine positive Grundeinstellung zum Leben und Freundlichkeit gegenüber Mensch und Tier, Baum und Blume, Wasser und Fels sind uns so selbstverständlich wie essen und atmen.

Motivation entsteht durch Begeisterung und hilft uns durch den spannenden Alltag.

Eine Betätigung des Menschen nach seinen Fähigkeiten fördert seine positive Beachtung und das führt zur Bestätigung des Selbstwertgefühls.

Ein positiver Kreislauf beginnt.

Seien sie ein Vorbild für ihre Umwelt, ein Leuchtturm des positiven Denkens. Der Mensch wird zu über 75% von seiner Umwelt beeinflusst, somit ist der Mensch ein Produkt seiner Umwelt und durch dessen Einfluss geprägt.

Das bedeutet zugleich das sie ihre Umwelt, ihre Mitmenschen beeinflussen können.

Eine Persönlichkeit erkennt man an seiner Handlung und der Tat, nicht an schönen Worten allein. Es zählt das was man selber macht, nicht was man anderen empfiehlt.

Sie strahlen das Glück und den Erfolg förmlich aus, sie stecken andere an und nehmen sie mit.

Eine Flamme die hell brennt kann andere Feuer entfachen, der kleinste Gedankenfunke hat die Macht ein loderndes Feuer zu entzünden.

Wenn wir uns begeistern und uns an unserem Tun erfreuen schaffen wir es uns selbst zu motivieren.

Jeden Tag erledigen sie ihre Aufgaben besser als es gefordert wird. Nicht als ergebener Sklave ihrer Arbeit, sondern als motivierter, erfolgreicher Mensch und begeisterndes Vorbild.

Ein Mastermind ist motiviert, er ist begeistert und steckt seine Umgebung mit seiner Ausstrahlung an.

Unsere Einstellung wird durch intensives, positives Denken und durch die Autosuggestion bis in das Unterbewusstsein transportiert.

Ein Leader muss seine Gruppe führen,kommunizieren und motivieren.Teambuilding,den Geist der Truppe wecken und jeden erreichen um gemeinsam die Ziele des Teams zu verwirklichen !!!

Ein guter Manager setzt die richtigen Mitarbeiter ein und hält diesen „den Rücken“ frei,damit die Mitarbeiter sich auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Motivation ist die Grundlage jeglicher Leistung.Und Motivation kommt in der Regel von „oben“,vom Trainer für sein Team,vom Vater für das Kind um die richtigen Dinge zu erlernen ,vom Lehrer um seine Schüler besser zu machen und nicht zuletzt vom Vorgesetzten gegenüber seinen Mitarbeitern um immer wieder Höchstleistungen für das Unternehmen zu erzielen.
Wer genau weiß,wohin er will,der kann seine ganze Kraft und Konzenztation auf dieses Ziel ausrichten. Klare offene Kommunikation, ehrliche und transparente Darstellung, Respekt und gegenseitiges Vertrauen sind ein Eckpfeiler im Teambuilding.
Motivation beinhaltet also auch das Thema Führung und das Thema Kommunikation.
-Führen bedeudet sein Team zu führen und sicher ans Ziel zu bringen
-Die Fähigkeiten des Teams und die Selbstständigkeit eines jeden Einzelnen fördern und fordern.
-Das Team zu einer Einheit formen und gemeinsam eine Vision wecken.
-Erfolge sichtbar machen um weitere Begeisterung zu wecken
-Kommunikation im Team fördern und „Brennpunkte“ formulieren die das Team gemeinsam löst
-Offener Umgang und offene Kommunikation mit allen Themen                                            -Stärken stärken und Schwächen schwächen, gemeinsam im Team
-Kurze Wege,schnelle Reaktionen,direkte Ansprache

Höchstleistungen im Team kann nur entstehen wenn man sich gegeseitig respektiert und sich die nötige Aufmerksamkeit schenkt.Es gilt das jeder seine Stärken einbringt die dem Team helfen seine Aufgaben erfolgreich zu gestalten.Ein vertauenvolles Verhältniß und eine offene Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter ist die Grundlage dafür,dass die Mitarbeiter auch kritische Einwände formulieren und ihr Unverständniß über getroffene Maßnahmen äußern dürfen,ohne Angst vor irgendwelchen negativen Folgen haben zu müssen.Konstruktive Kritik kann für Motivation sorgen.

Es gilt den Prozess von motivierten und kreativen Mitarbeitern immer in Schwung zu halten.Für das Unternehmen sind motivierte Mitarbeiter wie ein Lottogewinn und in Zahlen kaum zu erfassen. Loyale und motivierte Mitarbeiter leisten erheblich mehr und fördern nicht nur den Teamgeist.

Und als Fussballtrainer ziehe auch ich gerne den Vergleich zum Teamsport.Als Trainer habe ich viele verschiedene Situationen zu bewerkstelligen um mein Team zu unterstützen. Alleine der „Spieltag“ birgt viele Herausforderungen und sorgt am Ende des Tages für klare Ergebnisse.

Vor dem Spiel wird sich getroffen und gemeinsam werden die Aufgaben des Teams besprochen.Der Trainer muss sein Team für dieses Spiel einstimmen und focusieren.Es wird die Taktik besprochen und Ziele definiert.Jeder einzelne focusiert sich auf seine Aufgaben im Team. Denn es gewinnen nicht die „besten Einzelkönner“ sondern die bessere Mannschaft.

In der Halbzeitpause müssen Entscheidungen getroffen werden,Spieler in kurzen Einzelgesprächen auf Möglichkeiten hinweisen,andere müssen vieleicht etwas aufgebaut werden und brauchen emotionale Unterstützung. Die kurze Zeit einer Halbzeitpause muss vom Trainer genutzt werden, mit kleinen Umstellungen der Taktik kann viel erreicht werden. Klare Ansprache ,offene sachliche Kritik und Hinweise zu Spielverlauf werden in wenigen Minuten kompackt serviert. Eine motivierte Mannschaft kann in wenigen Minuten den Spielverlauf auf den Kopf stellen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, es gilt die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten und sich auf neue Aufgaben vorbereiten.Als Trainer gilt es die den Spielern aus den Erfahrungen weiteres Verbesserungspotential aufzuzeigen und das Team weiter zu entwickeln. Eine Woche Training und schon gilt es erneut als Mannschaft geschlossen um den Sieg zu kämpfen.

Wie im richtigen Leben geht es nach einen Projekt mit dem nächsten weiter.Als Vorgesetzter ist man immer auch Vorreiter und vorbildliches Verhalten ist Pflicht. Wer Wasser predigt und ständig Wein säuft ,der kann ein Team nicht erreichen.

„Es gibt zwei Arten, Hirte zu sein: Der eine läuft hinter der Herde her, treibt sie, wirft mit Steinen, brüllt und drückt. Der gute Hirte macht das ganz anders: Er läuft vornweg, singt, ist fröhlich, und die Schafe folgen ihm.“

„Ein Heer von Schafen, das von einem Löwen geführt wird, schlägt ein Heer von Löwen, das von einem Schaf geführt wird.“

„Führen heißt vor allem, Leben in den Menschen wecken, Leben aus ihnen hervorlocken.“

Anselm Grün
(Benediktinermönch und Autor)

Sind sie in der reaktiven Instandhaltung gefangen?

Ihre betriebliche Instandhaltung Arbeit rein reaktiv und verfolgt keinerlei Strategie wenn:

  • Benötigte Ersatzteile sind nicht im Lager und keiner weiß Bescheid
  • Sie jeden Morgen bei der Produktionsbesprechung nach der letzten Schicht und den letzten ungeplanten Maschinenausfällen befragt werden
  • Sich die Nutzungszeit der Maschinen verringert und die Ausfallzeit erhöht
  • Die Mitarbeiter die Wartungen ausführen sind schlecht ausgebildet und die Wartungen sind schlecht vorbereitet, hohe Fluktuation in der Instandhaltungsabteilung
  • Die Instandhaltung Störungen beseitigt aber keine Störungen dauerhaft vermeidet
  • Die tägliche, wöchentliche, monatliche und alle anderen Wartungen und Inspektionen nicht regelmäßig durchgeführt werden
  • Die Produktion ihre Probleme zu Problemen der Instandhaltung macht
  • Die Kosten für Instandhaltung steigen und es keinen Instandhaltungsplan gibt
  • Die Überstunden der Instandhaltungsmitarbeiter weit über dem Durchschnitt der anderen Mitarbeiter im Unternehmen liegen
  • Das Unternehmen keine Wissensdatenbank für ihre Maschinen und Anlagen pflegt und die Instandhaltung ihr Wissen nicht fundamentieren kann weil es keine Basis dafür gibt
  • Der Einkauf die Bestellungen der Instandhaltung nicht sinngemäß ausführt und „billige“ Ersatzteile einkauft
  • Der Anteil an ungeplanten Instandhaltungsmaßnahmen mehr als 30% der Arbeit der Instandhaltung ausmachen
  • Keine klaren Vorgaben und KPI’s seitens des Managements an die Instandhaltung fehlende Instandhaltungsstrategie und Organisation

Für die Planungen und die Instandhaltungsstrategie ist das Management verantwortlich und gibt die Richtung und die Ressourcen vor. Das Management legt die Basis und stellt die Infrastruktur zur Verfügung. Zusammen mit der Instandhaltung wird eine kurzfristige Strategie, eine mittelfristige Strategie und natürlich eine langfristige Strategie festgelegt. Diese Organisation befähigt die Instandhaltung planvoll vorzugehen und den Nutzungsgrad von Maschinen und Anlagen zu stabilisieren und zu steigern. Teil der Instandhaltung ist ein effizientes Ersatzteilmanagement sowie ein Schulungsplan für die Mitarbeiter.

Laut DIN wird die Instandhaltung in 4 Teilbereiche gegliedert. Nutzen sie die DIN als Einstieg in die vorbeugende Instandhaltung.

Eine Wartung dient der Verzögerung des vorhandenen Abnutzungsvorrats, gemeint ist die Minimierung des tatsächlichen Verschleißes von Bauteilen und Baugruppen.

Eine Inspektion dient der Feststellung und Beurteilung des Istzustandes einer Betrachtungseinheit einschließlich der Bestimmung der Ursachen der Abnutzung und dem Ableiten der notwendigen Konsequenzen für eine künftige Nutzung.

Eine Instandsetzung beinhaltet alle Maßnahmen zur Rückführung einer Betrachtungseinheit in den funktionsfähigen Zustand, mit Ausnahme von Verbesserungen.

Eine Verbesserung ist eine Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements zur Steigerung der Funktionssicherheit einer Betrachtungseinheit, ohne die von ihr geforderte Funktion zu ändern

Die Funtionsfähigkeit: Fähigkeit einer Betrachtungseinheit zur Funktionserfüllung aufgrund ihres Zustands.

Der Ausfall: Beendigung der Fähigkeit einer Betrachtungseinheit, eine geforderte Funktion zu erfüllen.

Die Schwachstellenanalyse: Das Aufdecken einer erhöhten Abnutzung einer Betrachtungseinheit welche zu einem zu frühen Ausfall führen kann. Wobei die Schwachstelle erst dann zu einer Schwachstelle wird, wenn das Beheben der Schwachstelle technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist.

Das klingt erstmal trocken und nach Beamtendeutsch. Deshalb ist es erforderlich sich etwas tiefer mit den Möglichkeiten moderner Instandhaltung auseinanderzusetzen.

Die betriebliche Instandhaltung muss die verschiedensten Aufgaben wahrnehmen und viel Fachbereiche abdecken. Mit der neuen Technik und Industrie 4.0 wird sich das Bearbeitungsfeld der Instandhalter weiter vergrößern. Die Basics bleiben jedoch immer noch als Standard erhalten. Eine Schraube wird immer angezogen oder gelöst, Mechanik hat immer mit Bewegung und Verschleiß zu tun, Energie wird zum Betreiben benötigt und abgegeben.

Elektrik, Elektronik und Programmierung verändert sich auf verschiedenen Ebenen und auch hier bleiben die Basics erhalten. Strom wird immer mit Spannung, Stärke und Widerstand arbeiten.

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Die Entwicklung der industriellen Instandhaltung

Um 1450 standen an die 30 Schmelzöfen zur Eisenproduktion im Siegerland, im Sauerland sind die genauen Zahlen nicht bekannt. Die Öfen wurden mit Holzkohlen befeuert und die Schmiede hatten gut zu tun. Das Erz wurde in kleinen Stollen gewonnen, tiefer als 20m konnten die Bergleute nicht vordringen. Das Wasser war der Feind der Minenarbeiter. Je tiefer sie in den Berg vordringen umso gefährlicher wird der Erzabbau.

Der Bedarf an Eisen wächst von Jahrzehnt zu Jahrzehnt stetig an. im 1600 Jahrhundert verarbeitet ein durchschnittlicher Schmied schon bis zu 20 Kg Roheisen. Werkzeuge für die Landwirtschaft, Waffen für die Kriege und Zubehör für Pferd und Kutsche werden hergestellt.

Während des Dreißigjährigen Krieg produziert ein Hochofen bis zu 1,2to Roheisen. Ungefähr die doppelte Menge an Holzkohle werden zur Herstellung des Eisens benötigt. So kommt es zum massiven Eingriff in die Natur durch Fällungen. Kein Wald bleibt unberührt und kein Baum stehen. Die Flüsse von der Sieg über die Lenne, Volme, Wupper und Ruhr werden genutzt um die Energie der Wasserräder nutzbar zu machen. Hier werden Hämmer und Öfen angeheizt um den Hunger nach Eisen zu stillen.

Kohle, früher auch der brennende Stein genannt, wird erst später als Brennmaterial genutzt. Der Sage nach hat ein Hirte Namens Jörgen die Kohle durch Zufall entdeckt. Er machte sich abends ein Feuer zum kochen. Als er morgens aufstand glühte die Erde immer noch und er fand den „brennenden Stein“. Nur die einfachen, armen Mitbürger nutzen Kohle als Heizmittel. Der Schwefelgestank machte den Menschen Angst, Kohle galt damals als unsauber und gefährlich. Erst später entdecken die Schmiede die Vorzüge der Steinkohle und schätzen ihre konstant hohe Temperatur und ausdauernde Brennkraft. Der Grundstein der Industrialisierung liegt also schon länger zwischen dem Ruhrgebiet und der Kohle, sowie dem Sauerland und dem Siegerland mit den Erzen und schliesslich der Eisenproduktion.

Und mit dem Bergbau und der Eisenproduktion wuchs eben auch der Bedarf an Instandhaltung. So waren die Wege und Straßen nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieg in einem desolaten Zustand. Es hieß damals, nach jedem Dorf ein Rad getauscht am Kutschenwagen! Die Schmiede hatten genauso viel Arbeit wie die Gastwirte durch ungeplante Wartezeiten der Reisenden.

Mit der zunehmenden technischen Entwicklung der letzten 200 Jahre hat  sich die Instandhaltung zu einem Wirtschaftsfaktor entwickelt. „Wer seine Maschinen wirtschaftlich betreiben und reparieren kann gewinnt den Wettstreit“ Alfred Krupp entwickelte den schwersten Dampfhammer „Fritz“ 1861. Kräne mit riesigen Ketten ermöglichten es Krupp Schmiedeteile zu bearbeiten wie es zuvor nicht möglich war. Die Kurbelwellen von Krupp beflügelten den Schiffsbau immer größere Schiffe zu bauen.

Essen ist Krupp und Krupp ist Essen. Der Ruhrpottler Herbert Grönemeyer hat es seiner Ballade „Bochum“ schön gesagt „Du hast nen Pulsschlag aus Stahl, man hört in laut in der Nacht“.

Die Dampfmaschine lieferte ausreichend Energie, die Dampfschiffe konnten Rohstoffe schnell über weite Strecken transportieren. Haniel erkannte die vielen Vorteile. Er nutze die Dampfmaschinen um seine Minen zu betreiben. In seiner Werkstatt entstanden Dampfschiffe für den Kohletransport. Bei einer Reise über den Rhein wird das Dampfschiff von James Watt Jr. beschädigt. Er lässt den Schaden in der Werkstatt von Haniel reparieren und schaut sich alles genau an. Bei einem Rundgang durch die Werkstatt ist er fasziniert von der Technik und nimmt viele Ideen mit nach England.

Krupp und seine geschmiedeten Radreifen machten den Konzern zum Weltmarktführer. Die Eisenbahnen der USA brauchten Krupp und sein Patent um das große Land für die Eisenbahn und die Menschen zu erobern. Die Stahlrösser fuhren dank Qualität „made in Germany“. Krupp lieferte die Radreifen und Hoesch die Schienen, Thyssen spielte ebenfalls mit im Konzert der Stahlkocher und Kohleförderer. Jahrzehnte später kommt es zur ersten feindlichen Übernahme eines DAX Konzern in der BRD. Der verschuldete Kruppkonzern schluckt den rentablen Hoeschkonzern dank Fremdfinazierung. Das Ausbluten des Ruhrgebiets beginnt langsam Fahrt aufzunehmen. Heute sind die drei unter dem Dach der Thyssen-Krupp vereinigt und kämpfen ums überleben der Stahlbranche in Deutschland.

Die Mitarbeiter waren damals Maschinenbediener und Instandhalter in Personalunion.

Das Ruhrgebiet ist die Wiege der Industrialisierung, der Hellweg ist ein Pfad aus Kohle und Stahl. Hier wurde geschmiedet und geschufftet, schon vor dem eigentlichen entstehen des Ruhrpotts. Die Bauern benötigten Werkzeug und das Eisen kam aus dem Siegerland zur Ruhr.

Wartung. Abschmieren nach Plan

Wartung. Abschmieren nach Plan

Damit Wälzlager dauerhaft ihre Funktion erfüllen, ist eine optimale Schmierung essentiell notwendig.

Der Schmierstoff verhindert den Verschleiß und schützt gleichzeitig die Oberflächen gegen Korrosion.

Für jede einzelne Lagerstelle ist daher die Wahl eines geeigneten Schmierstoffs, Schmiersystem und Schmierverfahrens wichtig wie die richtige Wartung und Inspektion der Lagerstellen.

Für die Schmierung von Wälzlagern ist ein breites Angebot an Schmierfetten, Ölschmierstoffen und anderen Schmierstoffen verfügbar.

Die Wahl des richtigen Schmierstoffs, Schmiersystem und eines geeigneten Schmierverfahren hängt von den Betriebsbedingungen wie der Drehzahl oder den Betriebstemperaturen ab.

Aber auch zusätzliche Bedingungen, wie Schwingungen und Belastungen, können die Wahl des Schmierstoffes beeinflussen.

Die günstigste Betriebstemperatur an Lagerstellen herrscht, wenn dem Lager nur die Schmierstoffmenge zugeführt wird, die für eine zuverlässige Schmierung ausreichend ist.

Eine zu geringe Menge an Schmierfett im Lager kann zu Schäden am Wälzkörper führen.

Eine zu große Menge an Schmierfett kann zu unerwünschten zusätzlichen Bewegungen im Lager führen.

Beide fehlerhaften Bedingungen führen zu einer Überhitzung der Lagerstelle und letztendlich zum Ausfall der Wälzlager.

Soll der Schmierstoff allerdings zusätzliche Aufgaben wie Abdichtung, Spülfunktion oder Wärmeabfuhr, leisten, können auch größere Schmierstoffmengen benötigt werden.

Der Schmierstoff verliert im Laufe der Betriebszeit infolge der ständigen mechanischen Beanspruchung, der Alterung und der zunehmenden Verunreinigung seine Eigenschaften.

Durch Erwärmung verliert der Schmierstoff seine Viskosität und das verringert die Schmiereigenschaften.

Deshalb muss der Schmierstoff von Zeit zu Zeit ergänzt oder erneuert und bei Ölschmierung das Öl gefiltert oder in gewissen Abständen ausgewechselt werden.

Routinechecks und Inspektionen der Instandhaltung gewährleisten einen sicheren Betrieb und sorgen durch regelmäßige Wartung für einen verschleißarmen Maschinenlauf.

Wartung Maschinen – Das Maschinenlogbuch

Wartung Maschinen – Das Maschinenlogbuch

Jede Maschine wird in der EU mit einer Maschinenkarte und einer umfassenden Dokumentation ausgeliefert. Die Anlagendokumentation enthällt die technische Beschreibung, die Bedienungsanleitung, Wartungsanweisungen, Fehlerlisten, technische Zeichnungen und Ersatzteile. Führen sie ein Maschinenlogbuch zu jeder Anlage, schaffen sie eine Wissensdatenbank im Unternehmen!

Beispiel eins Maschinenlogbuches:

Das Maschinenlogbuch wird geführt um den Mitarbeitern der Instandhaltung und den Maschinenbedienern die Arbeit zu erleichtern. Es ist die Grundlage oder besser ein Baustein der Wissensdatenbank der Instandhaltung.
Gerade bei Mehrschichtbetrieb können nicht alle relevanten Fakten besprochen werden und die Schichtübergabe reicht zur Information nicht aus. Ein „offenes Forum im virtuellen Logbuch“ kann hier schnell für Abhilfe sorgen. Der Mitarbeiter der nächsten Schicht kann sich über die Vorgehensweise seiner Kollegen bei Störungen etc. schnell und effektiv informieren.
Im Logbuch wird eine Entstörungsanweisung geführt. So weiß der Maschinenbediener was bei einer Störung zu tun ist. Die Bedienungsanleitung und eine von ihnen verfasste Beschreibung bilden die Grundlage der Dokumentation im Maschinenlogbuch. Einer fortführenden Fehlerliste mit den Störungen und der Vorgehensweise um die Anlage wieder instand zusetzen ist ein weiterer Bestandteil des Logbuches.
Die Fehler und Störungen sind standardisiert und alle Baugruppen und Bauteile klar beschrieben. So werden die Schwachstellen und „Top Störungen“ gezielt erkannt.
Änderungen und Verbesserungen sind ein zusätzliches Kapitel im Logbuch.

Die klare transparente Dokumentation ermöglicht es ihnen weitere Optimierungen zu generieren.
Wartungen und Prüfungen der Maschine werden ebenfalls im Logbuch dokumentiert. So weiß jeder wann, was, von wem zu tun ist.

Eine lückenlose Dokumentation in einer Wissensdatenbank nutzt dem Unternehmen und den Mitarbeitern. Instandhaltungsmaßnahmen werden effektiver und effizienter und der Nutzungsgrad der Anlagen wird sich stabilisieren und mit Erweiterung der Wissensdatenbank erhöht sich der Nutzungsgrad.

Wartung Maschinen – Maschinenreinigung

Wartung Maschinen – Maschinenreinigung

Wartung von Maschinen bildet eine der Säulen der betrieblichen Instandhaltung.

Wartungspläne erleichtern den Mitarbeitern die ordentliche Abarbeitung der verschiedenen Tätigkeiten.

Reinigungsarbeiten sind Teil der Wartung und somit Teil der vorbeugenden Instandhaltung. Oftmals werden während einer Maschinenreinigung die verschiedensten Schäden oder sich anbahnender Verschleiß erkannt. Kooperieren sie mit einem Maschinenreinigungsbetrieb der Erfahrungen damit hat. Es empfiehlt sich die Reinigungsarbeiten von der Instandhaltung koordinieren zu lassen. Die Instandhaltungsmitarbeiter kennen die „Ecken und Winkel“ der Maschinen und Anlagen bei denen besonders aufgepasst werden muss. Sie wissen welche Bereiche besonders sensibel sind und anfällig reagieren.

Ein Reinigungsbetrieb der ihre Maschinen einfach nur „sauber“ reibt ist keine große Hilfe. Vielmehr gehören die Maschinenreiniger als Fremddienstleister zum „Wartungsteam“ der Instandhaltung und unterstützen diese nach Kräften.

Mangelnde Ordnung und Sauberkeit kann sich durchaus sehr negativ auswirken.

  • Schmutz verstopft Lüftungsschlitze, das führt zu erhöhten Temperaturen.
  • Feuchte Schmier und Schmutzschichten können Kriechströme weiterleiten.
  • Schmutz und Späne erhöhen die Reibung.
  • Unfallgefahr – mangelnde Sauberkeit.

Die Reinigung von Maschinen und Maschinenteilen ist ein sehr wichtiger Teil in der Praxis einer Instandhaltung. So kann beim Reinigen auch einiges zerstört werden wenn man nicht mit der richtigen Sorgfalt arbeitet.

Bei Inspektionen und Wartungsarbeiten soll der Mitarbeiter der Instandhaltung genau schauen und prüfen, durch starke Verschmutzung ist das nicht immer möglich.
Hier ist eine gezielte Reinigung nötig und aus Sicht der Instandhaltung absolut notwendig.

Nun gibt es in den Betrieben die verschiedensten Abläufe, wenn es um eine Reinigung von Produktionsmaschinen geht.
Wichtig ist es die vorgefundenen Mängel sofort zu dokumentieren und anzuzeigen.

Das Beste Ergebnis erzielen sie, wenn die Instandhaltung bei den Reinigungsarbeiten zugegen ist und diese begleitet. Ein qualifizierter Maschinenreiniger unterstützt die Instandhaltung, so werden mögliche Schäden oft erst beim Reinigen der Maschinen erkannt und durch die Instandhaltung beseitigt.
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Die digitale Generation Z- geboren in die digitale Welt.

Die Generation X ist bald fertig und ihre Vorgänger Teil der Historie, Generation Y ist etabliert. Die jetzt nachrückende Generation ist völlig anders aufgewachsen.

Geboren in ein digitale Welt, entwickelt sich die Smart Generation auf anderen Wegen, mit neuen Möglichkeiten aber auch vielen Herausforderungen. Führungserfahrung wird früh in online Rollenspielen erworben, dafür wird der Sportverein vernachlässigt. Verabredungen finden über online Portale statt und kommuniziert wird mit Bildern und Kurznachrichten. Nachrichten und Unterhaltung bietet das Internet und seine zahlreichen Kanäle.

Das bedeutet Veränderung und schreit nach neuen Modellen für die Schule, die Ausbildung und weitere Teile des Systems und der Gesellschaft.  In der Schule und später im Beruf trifft diese Generation auf andere Generation und es beginnt wie immer ein Konflikt verschiedener Sichtweisen auf die Dinge.

Mein 21 jähriger Sohn hat noch Fernsehen geschaut, als Junge war seine Lieblingssendung – die Digimons. Meine 14 jährige Tochter kennt Fernsehen nur im vorbeigehen, Tom & Jerry oder Donald Duck sind ihr fremd. Sie ist im Zeitalter der Digitalisierung geboren und beherrscht die Instrumente der neuen Kommunikation. Smart ist ihre Welt und Digital ein Teil ihrer Welt. Zeiten ändern sich und wir müssen lernen damit zu leben.

Wenn wir  wieder alle zusammen bei Muttern sitzen kommen mit der Omi und den Kindern völlig verschiedene Generationen an einen Tisch. Und wir harmonieren als Familie und Gemeinschaft. Meine Tochter ist dafür zuständig das Omas Smartphone und der Laptop laufen. Meine Söhne sind für meine Frau, für mich und unserer IT Netzwerk daheim zuständig. Wenn es an die Leckereien und das wunderbare Essen geht, sehen wir wie wichtig die Erfahrung meiner Omi und meiner Mutter sind, Kochen auf höchsten Niveau dank über 150 Jahren Erfahrung. Die Aufgaben sind innerhalb der Generationen so verteilt das jeder gebraucht wird und jeder den Anderen immer noch versteht.

Doch schon in 10-20 Jahren wird es die Generation der künstlichen Intelligenz geben. Dann sind die voran gegangen Generationen und ihre Erkenntnisse vielleicht schneller vergessen als es heute der Fall ist.