Burnout – Resilient durch Optimismus

Stille und Ruhe

Zu sich selbst finden benötigt Zeit und Raum für sich. Nach aller Anstrengung muss man abschalten und sich zurücknehmen.

Abschalten bedeutet Ruhe, kein Handy, keine Mails, keine Termine und keinen Stress. Abschalten bedeutet sich „raus zu nehmen“ und eine schöpferische Pause einlegen.

Schon in der Bibel wird die Pause am Sonntag als göttliches Gebot beschrieben. Und wenn selbst Gott am siebten Tag ruht sollten wir uns dem anschließen.

„In der Ruhe liegt eine große Kraft“ Gerade im hektischen Alltag verlieren wir die Balance zwischen Schaffen und Ruhen. Wir haben uns unsere Zeiten zur Entspannung verdient. Meine Familie hat die Nordsee und den Ort Norden und Norddeich als Ruhezone. Wir machen 3-mal im Jahr Kurzurlaub und einmal im Jahr 2 Wochen am Stück. Ohne Handys und Laptop genießen wir jeden Tag mit Spaziergängen, gutem Essen und Ruhe. Das Meer und der Wind haben eine so beruhigende Wirkung auf mich wie es mir kaum hätte vorstellen können.

Durch zielgerichtete Gedanken kann ich meine Gefühle und mein Unterbewusstsein steuern. So nehmen sie selber Einfluss auf sich und somit automatisch auf ihre Umwelt.

Sie werden schon nach kurzer Zeit von ihren Bekannten und Freunden „positiv“ wahrgenommen. Manifestieren sie das POSITIVE in sich!

Dankbarkeit ist ein elementarer und essentieller Bestandteil für ein glückliches Leben.

Einkehr bei Freunden belebt, beschwingt und bejaht, der Geist ermuntert zur guten Tat!

Nichts verschönert und verjüngt mehr, als das intensive Leben, Freude und Glück um sich herum zu verbreiten. Es gibt nichts Gutes außer man tut es!

Ein nettes Wort am frühen Morgen erfreut das Herz den ganzen Tag.

Seien sie dankbar für jeden Tag, jeden Morgen, wenn sie aufwachen.

Ja, seien sie devot dankbar, Dankbarkeit ist ein Seelenschmeichler.

Seien sie hilfsbereit und kooperativ gegenüber ihren Mitmenschen.

Es gibt keinen Erfolg ohne unsere Mitmenschen, dazu müssen ihre Mitmenschen ihnen vertrauen.

Geben sie ihren Mitmenschen einen großen „Mehrwert“.

Es ist oft so einfach jemanden eine Freude zu bereiten, die einfachste besteht in dem kleinen Wort DANKE.

Vergessen möchte ich nicht die Wichtigkeit des Wortes >BITTE<.

Ein freundliches, ehrliches Danke sehr, ein Lächeln im Gesicht sind Grundpfeiler der positiven Menschen.

Dankbarkeit ist eine Grundhaltung, Dankbarkeit verleiht Flügel. Zögern sie nicht sich im Alltag bei ihren Mitmenschen zu bedanken. Wir benutzen das >DANKE< viel zu selten um anderen unsere Aufmerksamkeit zu zeigen.

Seien sie devot Dankbar!

 

Digitalisierung – ein alter Hut?

Digitalisierung – ein alter Hut?

Seit 1996 bin ich online, damals Telecom und AOL und schicke seitdem digital meine Mails in die Welt. Mein erster Computer kam in den frühen 80ern zu mir ein Commondore C64 später der Amiga 500 und 2000. Ein saugeiles Computersystem, sehr stabil und trotz wenig Speicher war er effizient. Dann ein Macintosh, nebenbei IBM 16mHz Prozessor mit DOS, immer weiter über Pentium 333 usw. bis zu den jetzt etablierten Systemen.

Seit den neunziger Jahren sind immer mehr und immer wieder neu internetbasierende, digitale Geschäftsmodelle und wirtschaftiche Prozesse entwickelt worden. Eine dramatische Episode war die Entwicklung und das Börsensegment „Neuer Markt“. Aus dem Nichts entstanden plötzlich „neue Weltmarken“ die eigentlich Seifenblasen waren, manche Unternehmen hatten utopische Bewertungen und 2003 war es auch schon wieder vorbei. Mit dem I-Pod, später dem I Phone und den anderen Smartphones wird das Internet Alltags- und Massentauglich und auch massenhaft genutzt. Die Digitalisierung gibt es seit über 25 Jahren, einem Vierteljahrhundert. Heute reden manche sogenannte Experten darüber als wäre alles Neuland und der Zug Richtung Digitalisierung ist gerade gestartet, wer jetzt nicht schnell aufspringt bleibt auf der Strecke.

Dabei sind die deutschen Unternehmen nicht nur in der Entwicklung von Industrie 4.0 Produkten führend, die Technik findet seit Jahren ihre Anwendung. Vielleicht geht es so manchen Vertrieb nicht schnell genug mit der weiteren Umsetzung von Neuerungen. Doch für einen mittelständischen Unternehmer sind immer neue Investitionen nur sinnvoll, wenn er diese Technik auch einige Jahre nutzen kann.

In der Region Sauerland, Südsauerland-Siegerland befinden sich hunderte „Hidden Champions“ welche die Digitalisierung genau wie in Silicon Valey voran bringen, und nicht nur hier, Deutschland ist voll von innovativen Digitalisierungsprofis.

Das Thema Daten und Datensicherheit ist immer noch Thema und wird mit der neuen DSGVO und der BDSG deutlich. Daten sind und bleiben sensibel.

Arbeitskräfte fehlen den Unternehmen

Arbeitskräfte fehlen den Unternehmen

Die Wirtschaft läuft auf Hochtouren und doch könnte es noch besser sein. Unternehmen möchten Facharbeiter und weitere Arbeitskräfte einstellen, doch der Markt ist absolut leergefegt.

Die Personaldienstleister mühen sich die offenen Stellen zu besetzen, wissen sie doch selbst, dass es nur wenige Fachkräfte gibt.

Die richtigen Leute einzustellen, ist das Beste was ein Manager tun kann.“ L.Lacocca – Heute ist das leichter gesagt als getan!
Ein Grund dafür liegt in der Ausbildung – laut Statistik bilden wir ungefähr genauso viel Azubis aus wie 1970.

Die Zahl ist leider seit Jahren rückläufig. Ein fataler Trend der umgekehrt werden muss.

Wir müssen verstärkt ausbilden auch um den jungen Menschen eine Chance auf die Zukunft zu gewähren.

Ein Weg der Zukunft vernünftig zu begegnen ist die solide Ausbildung unseres Nachwuchses.      „Lehre bringt Ehre“

Frauen und ältere Menschen können weiterhin oft nur schwer mobilisiert werden, nicht mehr nur in Teilzeit zu arbeiten.

Das könnten zum Beispiel Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ändern.

Zudem sollte sich die Politik mehr um den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und die Integration von anerkannten Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt kümmern.

Und das wird für die Arbeitsgesellschaft ein Kraftakt. Die versprochenen Facharbeiter sind unter den Asylbewerbern nur schwerlich auszumachen. Und mit Industrie 4.0 fallen immer mehr einfache Aufgaben und Arbeitsplätze weg. Die Wirtschaft darf von der Politik nicht allein gelassen werden.

Natürlich ist der Beste Weg zur Integration ein fester Arbeitsplatz und die sozialen Kontakte die er mit sich bringt. Doch in der Praxis erweist es sich als sehr schwierig Asylbewerber in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Kulturen in denen die Männer mehr Zeit damit verbringen von anderen Respekt und Ehre zu verlangen sind in den modernen Unternehmen nur schwer zu integrieren. In ihren Herkunftsländern arbeiten meist die Frauen und die Männer sind das Arbeiten überhaupt nicht gewohnt. Das Prinzip der „Leistungsgesellschaft“ leidet darunter erheblich.

Scheitern als Chance – Aus Fehlern lernen

Scheitern als Chance – Aus Fehlern lernen

Vertrauensvoller Umgang und gegenseitiger Respekt sind ein wesentlicher Baustein um Fehler und Missgeschicke offen anzusprechen.Kommunizieren sie ohne die Mitarbeiter mit Schuldzuweisungen und Vorwürfen zu konfrontieren.Schaffen sie eine sachliche Ebene in der Fehler analysiert werden.Reden sie offen über eigene Fehler und Fehltritte und leben sie eine offene Kommunikation vor.Zeigen sie ihren Mitarbeitern das es normal ist mal einen Fehler zu machen,aber erklären sie ihnen auch wie wichtig es ist aus Fehlern zu lernen und nichts einfach verschweigen.
Aus Fehlern kann der Betroffene und alle anderen etwas lernen. Fehlschläge sind manchmal auch ganz heilsam.
Wer aus seinen Fehlern lernt und die gewonnen Erfahrungen nutzt hat einen Vorteil. Aufschlussreiche Erkenntnisse lassen sich eher durch Misserfolge als durch Erfolge gewinnen.

Als Manager reicht es da nicht aus die Verantwortung für seine Fehler zu übernehmen. Vielmehr müssen sie ein Kultur schaffen, in dem Fehler erkannt und abgestellt werden und in der ein Wille zur kontinuierlichen Verbesserung etabliert ist. Ein Klima von Offenheit und dem Willen Dinge zu verändern, nicht bloß Lippenbekenntnisse sondern vorgelebte Unternehmenskultur vom Chef bis zum einfachen Mitarbeiter.

„Wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat sich noch nie an etwas Neuem versucht“ „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“A.Einstein.
Beispiele für gescheiterte Versuche mit überraschenden Erkenntnissen:
Eine wichtige Entdeckung wurde nur gemacht, weil eine Probe im Labor mit Schimmel verunreinigt war – Penicillin war entdeckt.
Porzellan, ein Alchemist hatte großspurig vom Gold machen philosophiert, am Ende erfand er das „weiße Gold“ Porzellan.
Goodyear soll beim experimentieren mit Kautschuk und Schwefel durch Zufall ein paar Tropfen der Masse auf den Herd gefallen sein. Die klebrige flüssige Masse war vulkanisiert, also zum ersten echten Gummi.

In meiner Kultur des Scheiterns gibt es den positiven Neuanfang. Aufstehen und weiter.

Wenn sich im Leben eine Tür verschließt wird sich an anderer Stelle eine Türe öffnen. Es gilt diese zu erkennen und es mit jeder Faser des Körpers zu wollen.

Ich habe aus meinen Erfahrungen und Erlebnissen eine Lektüre zusammen gestellt die es jedem ermöglicht ein glückliches und erfüllteres Leben zu führen.

Jeder Mensch muss für sich seinen eigenen Weg der Erfüllung finden.

Es gibt Möglichkeiten selbst Einfluss zu nehmen und Herr über sein Tun und Schicksal zu sein. Die Kraft der Gedanken ist eine unendliche Macht.

Der Weg dorthin führt über intensives nachdenken, Konzentration und stetige Weiterentwicklung durch Wissen und Übung zum Erfolg.

Vorlage Wartungsplan

Ein Wartungsplan wird vom Maschinenhersteller mitgeliefert und in der Maschinendokumentation hinterlegt. Bei Werkzeugmaschinen ist z.B auf die ausreichende Menge an Öl und Schmierfett zu achten. Führungen und Aufnahmen müssen in zeitlichen Abständen gereinigt werden.

Wartung, ein Mysterium der betrieblichen Instandhaltung. Wir haben hier einige Beispiele die es anschaulich machen.

Maschinen und Anlagen müssen in regelmäßigen Abständen gemäß DIN 31051 inspiziert und gewartet werden.

DIN 31051 beschreibt eine Wartung als:

Eine Wartung dient der Verzögerung des vorhandenen Abnutzungsvorrats.

Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustandes von technischen Arbeitsmittel und Anlagen zur Vermeidung von Störungen des Produktionsablaufs Beispiel: Schmieren, Reinigen, Justieren

Nehmen Sie die Maschinendokumentation zur Hand und schauen Sie unter dem Abschnitt „Wartung“ was der Hersteller für Angaben macht. Normalerweise finden Sie einen detaillierten Schmierplan mit Fotos der entsprechenden Stellen und Angaben zu den Tätigkeiten. Die Arbeiten sind in zeitliche Intervalle gegliedert und eigentlich klar beschrieben.

Wartung und Inspektion müssen SMART ausgeführt werden.

S-Spezifische Wartung und Inspektion.

M-Messbare Ergebnisse liefern Fakten.

A-Akzeptiert im gesamten Unternehmen.

R-Realistische Ziele und Pläne verfolgen.

T-Termine und Vorgaben umsetzen.

Wie erstellt man einen Wartungsplan? Reicht der Begriff für das was sie wollen? Oder möchten sie Wartung und Inspektion zusammenfassen?

Zuerst schaut man sich die Herstellerangaben im Maschinenordner bzw. der Bedienungsanleitung genau an.

Jeder Hersteller macht Angaben zu den verschiedenen Tätigkeiten der Wartung an seiner Maschine. Ist ihre Maschine Teil einer verketteten Anlage müssen sie die gesamten Wartungsangaben der Hersteller zusammentragen und harmonisieren. Das bedeutet sie müssen die zeitlichen Intervalle für nötige Wartungen vereinheitlichen auf einer Zeitachse. Dann müssen sie ihre Anlagenstruktur bzw. die Geräte eingliedern und die Tätigkeiten beschreiben welche durchgeführt werden sollen.

Wenn sie alle Daten zusammengetragen haben beginnt ihre eigentliche Aufgabe, die Daten und Tätigkeiten zusammenzufassen in einen Gesamtwartungsplan.

Als erfahrener Anlagenbediener und/oder Instandhalter fallen ihnen bestimmt noch einige zusätzliche Punkte ein, die man mit in den Wartungsplan aufnehmen kann.

Sie bestimmen am Ende wie intensiv und umfangreich eine Wartung und Inspektion ausfallen soll.

So wie ein Pilot vor dem Start seine Checklisten abarbeitet, so können sie sich die Umsetzung der Mitarbeiter mit der Wartung einer Maschine vorstellen.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Softwarelösungen, für die Betriebe die nicht mit SAP arbeiten. Dokumentieren sie die Arbeiten, und halten sie alle relevanten Daten fest.

 

 

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Checkliste 1

Talentsuche – Wie finden Sie die Stars von Morgen

Talentsuche – Wie finden Sie die Stars von Morgen

Talentsuche oder Scouting wie es heute heißt ist ein spannendes Geschäft.

Und da ist es im Sport ähnlich wie im Unternehmen, die Frage ist immer die Gleiche, wo finden wir die besten Talente für uns? Und viel wichtiger, wie können wir Talente langfristig an uns binden?

Große Sportvereine wie z. B. die Fussballbundesligisten unterhalten alle eine riesige Scoutingabteilung und eine eigene Talentausbildung in den Leistungszentren.

Bayer Leverkusen startete früher als die anderen Bundesligisten und investierte in weltweites Scouting. Das ist wohl auch der Grund, warum die Verantwortlichen heute offener über ihre Arbeit sprechen können als die meisten anderen Bundesligisten. Schon Rudi Völlers Vorgänger Rainer Calmund pflegte gemeinsam mit dem Scouting-Experten Norbert Ziegler, einem ehemaligen Controller aus dem Bayer-Unternehmen, vereinsinterne Spielerdateien. 23 Jahre lang sichtete Ziegler vor allem brasilianische Talente und sicherte Leverkusen mit Spielern wie Zé Roberto und Lúcio den Erfolg. Beide machten anschließend bei Bayern München und in der brasilianischen Nationalmannschaft Karriere. Bayer Leverkusen ist immer noch aktiv und erfolgreich tätig. Heute koordiniert Oberscout Boldt eine global aufgestellte Scouting-Maschine mit zehn Mitarbeitern, Festangestellten und Honorarkräften. Darunter sind Exprofis wie Thomas Hörster und Stefan Studer oder der Franzose Laurent Busser, der von Hoffenheim nach Leverkusen wechselte. Längst geht es auch darum, die besten Scouts zu scouten, um gegen die Konkurrenz zu bestehen. Boldt sagt: „Ein guter Scout muss eine eigene Idee von der Sache haben. Und das Glück, für einen Verein zu arbeiten, in dem ihm auch jemand zuhört.“ Und das ist es was den Unterschied und den Erfolg ausmacht. Hermann Gerland sagte einmal:“ Den jungen Phillip Lahm musste ich anbieten und anpreisen als wollte ich saures Bier verkaufen.“ Lahm war damals unbekannt und keiner hatte den jungen Mann auf dem Schirm, ausser Hermann Gerland. Die Karriere eines Phillip Lahm ist eine der größten im modernen deutschen Fussball. Heute spielt nur 1 Nationalspieler für den DfB der nicht im Leistungszentrum war und die Ausbildungsstufen des DfB durchlaufen hat. Allerdings unterscheiden sich die Scoutingphilosophien in der Bundesliga natürlich auch durch das Budget und die damit verbundenen Möglichkeiten. Der SC Freiburg kann es sich nicht leisten in den Top Ligen Europas zu scouten. Kleine Vereine müssen kreativer und flexibler sein, sie müssen die kleinen Ligen im Auge behalten und die jugendlichen Spieler früh erkennen.

Der Wahnsinn der totalen Ausbildung in Leistungszentren ala M. Sammer hat allerdings auch viele Schattenseiten. Nicht nur sportliche, viele menschliche Tragödien spielen sich in der Ausbildung der Fussballer ab. Entbehrungen und absolute Hingabe an den Beruf werden von den sehr jungen Menschen verlangt. Die Kindheit und jugendliches Alltagsleben sind den Kaderfussballern meist fremd.

Wichtig ist den jungen Menschen Werte zu vermitteln und ihnen ein verlässlicher Partner während ihrer Ausbildung zu sein. Ein schönes und treffendes Vorwort findet sich in dem Fussballbuch von Dettmar Kramer – Fussball Taktik. „Wir jungen Fusballspieler wollen durch unsere Haltung, durch unsere Fairness und Selbstbeherrschung auf dem Sportplatz und im Leben das Spiel zu neuer Blüte führen. Wir meinen keine „Blüte“ die sich durch Zuschauerzahlen und Mitgliederzahlen beweisen lässt, sondern die hohe Zeit des Gleichklangs von Wort und Tat. Wir wollen nicht mehr über Fairness, Ehrlichkeit, Ritterlichkeit, Höflichkeit und Rücksichtnahme sprechen, sondern wir wollen diese Begriffe vorspielen und vorleben und damit uns, dem Sport und den Menschen dienen.“ Vorwort D. Kramer, Fussballtaktik. Alle paar Monate wird ein neues System aus der Taufe gehoben, ein neuer System-Papst steigt empor auf den thron und findet eifrig Anhänger, die ihn und sein System verteidigen.

Unternehmen und ihre Abteilung human resource management versuchen selbst durch z.B. Ausbildung Talente zu finden.Auch hier werden immer neue Methoden und Systeme erfunden und gepreist. Sie bedienen sich aber ähnlich wie die Sportvereine gerne externer Berater und Headhunter um Talente ausfindig zu machen. Personaler sollen heute immer auch Personalentwickler und Coach sein. Eine Aufgabe die für die meisten Personaler eine schlichte Überforderung ihrer Kompetenzen darstellt.

Durch den fortschreitenden demografischen Wandel sind Spitzen und Fachkräfte gefragter denn je. Der Kampf um die besten und geeignetsten Talente macht es für Firmen immer wichtiger die eigenen Mitarbeiter an sich zu binden und neue Mitarbeiter von sich zu überzeugen. Dafür ist eine langfristig ausgerichtete HR Strategie sinnvoll und essentiell wichtig. Talentscouting fokussiert die Potenziale und Chancen junger Menschen und begleitet sie auf ihrem persönlichen Bildungsweg. Im Gesellschaftlichen Raum schlummern viele junge Talente, welche die gesellschaftliche Zukunft Deutschlands mitgestalten können. Schwierige sozioökonomische Umstände oder geringe Kenntnisse über die Bildungslandschaft sollten der beruflichen Laufbahn dieser jungen Talente nicht im Wege stehen.

Und das ist dann auch oft die Krux, die Anforderungen seitens der Personaler und die der Talente zu koordinieren. Es sind heute in jedem Unternehmen mehrere Generationen die zusammen arbeiten.

Wartung von Werkzeugmaschinen

Wartung von Werkzeugmaschinen

Wartung der Maschinenbediener

  • Abschmieren – Lager, Ketten, Führungen
  • Auffüllen – Kühlschmiermittel, Öl, Fett
  • Austausch – Öl, Leuchtmittel
  • Einstellen – Messmittel, Anschlag, Uhren
  • Reinigen – Kontakte, Aufnahmen, Fenster
  • Kontrolle – Parameter, Sollwerte, Füllstände

Der Maschinenbediener ist immer vor Ort und kennt seine Anlage wohl von allen Beteiligten am besten.

Der Bediener macht zu jedem Schichtbeginn oder Schichtwechsel einen Kontrollgang und inspiziert kurz „seine“ Anlage. So kann er Unregelmäßigkeiten direkt erkennen.

  • Sichtkontrolle auf: Risse, Verformungen, Beulen, Vibrationen, Wackeln oder Ruckeln, Flüssigkeitsleckagen, Rauch etc.
  • Geräuschkontrolle: Lagergeräusche, Pumpengeräusche, Maschinengeräusche, hörbare Vibrationen, zischen von Druckluft.
  • Geruchskontrolle: Verbrannte Kabel, heißes Öl, Gasaustritt, heiß laufende Lager.
  • Messungen: Temperaturen, Drücke, Durchfluss, Vibrationen.

 

Der erfahrene Maschinenbediener verschafft sich so in einem Rundgang den Überblick und kann mit seiner Arbeit beginnen.

Während die Anlage ihre eigentliche Aufgabe erledigt kann der Maschinenbediener Aufgaben der autonomen Instandhaltung durchführen.

1.Führungen, Abstreifer und Faltenabdeckungen sind regelmäßig zu reinigen.

Führungen sind frei von Schmutz zu halten und es ist auf eine ausreichende Schmierung zu achten. Sichtkontrolle auf Risse, Abrieb, Korrosion und Verformungen. Wir unterscheiden hier die Gleitlagerführung und die Wälzlagerführung

Abstreifer sollen Dreck und Schmutz von empfindlichen Stellen und Lagern fernhalten. Sie müssen regelmäßig gereinigt und kontrolliert werden. Sind z.B. Risse oder Verformung erkennbar.

Bewegliche Faltenabdeckungen sollen z.B. Führungen vor Verschmutzungen schützen. Achten sie auf die einwandfreie Funktion, Risse, Befestigung und reinigen sie die Abdeckungen regelmäßig.

An einer modernen Werkzeugmaschine befinden sich die verschiedenen Teilsysteme und Baugruppen.

  • Mechanische Baugruppen, da sind das Maschinengestell, die Kraftübertragung, die Führungen etc.
  • Hydraulische Baugruppen, da ist das Hydraulikaggregat, Manometer, Leitungen, Ventile und Zylinder.
  • Pneumatische Baugruppen, da ist der Verdichter (Kompressor), Manometer, Leitungen und Zylinder etc.
  • Elektrische Baugruppen, da ist der Antriebsmotor, Leitungen, Sensoren.
  • Elektronische Baugruppen, Steuerung, Sensoren und Aktoren.
  1. Gesamtanlage
  2. Werkzeugmaschine
  3. Automation
  4. Roboter
  5. Förderbänder
  6. Versorgung
  7. Bestückung
  8. Abtransport

Für alle Baugruppen und Teilsysteme haben die verschiedenen Hersteller Wartungsangaben im Maschinenordner verfasst. Beim durchlesen werden sie feststellen, dass es an den Teilsystemen immer gleichartige und terminlich passende Arbeiten zum Thema Wartung gibt. Mittels der Instandhaltungsplanung obliegt es nun ihnen einen „Gesamtwartungsplan“ für die Anlage zu erstellen.

Dokumentieren sie alle Arbeiten in einem Maschinenlogbuch!

Mechanische Baugruppen werden besonders beansprucht. Sie dienen der Kraftübertragung und müssen große Drehmomente umsetzen. Führungen und Lager müssen geschmiert werden um den Verschleiß zu minimieren, Ölbehälter müssen kontrolliert und befüllt werden. Bei Wellen und Kupplungen ist die Ausrichtung und Geräusche zu kontrollieren. Getriebe, Ketten und Riemen sind regelmäßig zu prüfen.

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