Die Entwicklung der industriellen Instandhaltung

Mit der zunehmenden technischen Entwicklung der letzten 200 Jahre hat  sich die Instandhaltung zu einem Wirtschaftsfaktor entwickelt. „Wer seine Maschinen wirtschaftlich betreiben und reparieren kann gewinnt den Wettstreit“ Alfred Krupp entwickelte den schwersten Dampfhammer „Fritz“ 1861. Kräne mit riesigen Ketten ermöglichten es Krupp Schmiedeteile zu bearbeiten wie es zuvor nicht möglich war. Die Kurbelwellen von Krupp beflügelten den Schiffsbau immer größere Schiffe zu bauen.

Essen ist Krupp und Krupp ist Essen. Der Ruhrpottler Herbert Grönemeyer hat es seiner Ballade „Bochum“ schön gesagt „Du hast nen Pulsschlag aus Stahl, man hört in laut in der Nacht“.

Die Mitarbeiter waren damals Maschinenbediener und Instandhalter in Personalunion.

Das Ruhrgebiet ist die Wiege der Industriealisierung, der Hellweg ist ein Pfad aus Kohle und Stahl.

Hier wurde geschmiedet und geschufftet, schon vor dem eigentlichen entstehen des Ruhrpotts. Die Bauern benötigten Werkzeug und das Eisen kam aus dem Siegerland zur Ruhr.

Wartung. Abschmieren nach Plan

Wartung. Abschmieren nach Plan

Damit Wälzlager dauerhaft ihre Funktion erfüllen, ist eine optimale Schmierung essentiell notwendig.

Der Schmierstoff verhindert den Verschleiß und schützt gleichzeitig die Oberflächen gegen Korrosion.

Für jede einzelne Lagerstelle ist daher die Wahl eines geeigneten Schmierstoffs, Schmiersystem und Schmierverfahrens wichtig wie die richtige Wartung und Inspektion der Lagerstellen.

Für die Schmierung von Wälzlagern ist ein breites Angebot an Schmierfetten, Ölschmierstoffen und anderen Schmierstoffen verfügbar.

Die Wahl des richtigen Schmierstoffs, Schmiersystem und eines geeigneten Schmierverfahren hängt von den Betriebsbedingungen wie der Drehzahl oder den Betriebstemperaturen ab.

Aber auch zusätzliche Bedingungen, wie Schwingungen und Belastungen, können die Wahl des Schmierstoffes beeinflussen.

Die günstigste Betriebstemperatur an Lagerstellen herrscht, wenn dem Lager nur die Schmierstoffmenge zugeführt wird, die für eine zuverlässige Schmierung ausreichend ist.

Eine zu geringe Menge an Schmierfett im Lager kann zu Schäden am Wälzkörper führen.

Eine zu große Menge an Schmierfett kann zu unerwünschten zusätzlichen Bewegungen im Lager führen.

Beide fehlerhaften Bedingungen führen zu einer Überhitzung der Lagerstelle und letztendlich zum Ausfall der Wälzlager.

Soll der Schmierstoff allerdings zusätzliche Aufgaben wie Abdichtung, Spülfunktion oder Wärmeabfuhr, leisten, können auch größere Schmierstoffmengen benötigt werden.

Der Schmierstoff verliert im Laufe der Betriebszeit infolge der ständigen mechanischen Beanspruchung, der Alterung und der zunehmenden Verunreinigung seine Eigenschaften.

Durch Erwärmung verliert der Schmierstoff seine Viskosität und das verringert die Schmiereigenschaften.

Deshalb muss der Schmierstoff von Zeit zu Zeit ergänzt oder erneuert und bei Ölschmierung das Öl gefiltert oder in gewissen Abständen ausgewechselt werden.

Routinechecks und Inspektionen der Instandhaltung gewährleisten einen sicheren Betrieb und sorgen durch regelmäßige Wartung für einen verschleißarmen Maschinenlauf.

Wartung Maschinen – Das Maschinenlogbuch

Jede Maschine wird in der EU mit einer Maschinenkarte ausgeliefert. Führen sie ein Maschinenlogbuch.

Beispiel eins Maschinenlogbuches:

Das Maschinenlogbuch wird geführt um den Mitarbeitern der Instandhaltung und den Maschinenbedienern die Arbeit zu erleichtern. Es ist die Grundlage oder besser ein Baustein der Wissensdatenbank der Instandhaltung.
Gerade bei Mehrschichtbetrieb können nicht alle relevanten Fakten besprochen werden und die Schichtübergabe reicht zur Information nicht aus. Ein „offenes Forum im virtuellen Logbuch“ kann hier schnell für Abhilfen sorgen. Der Mitarbeiter der nächsten Schicht kann sich über die Vorgehensweise seiner Kollegen bei Störungen etc. schnell und effektiv informieren.
Im Logbuch wird eine Entstörungsanweisung geführt. So weiß der Maschinenbediener was bei einer Störung zu tun ist. Die Bedienungsanleitung und eine von ihnen verfasste Beschreibung bilden die Grundlage der Dokumentation im Maschinenlogbuch. Eine fortführende Fehlerliste mit den Störungen und der Vorgehensweise um die Anlage wieder instand zusetzen ist ein weiterer Bestandteil des Logbuches.
Die Fehler und Störungen sind standardisiert und alle Baugruppen und Bauteile klar beschrieben.
So werden die Schwachstellen und „Top Störungen“ gezielt erkannt.
Änderungen und Verbesserungen sind ein zusätzliches Kapitel im Logbuch. Die klare transparente Dokumentation ermöglicht es ihnen weitere Optimierungen zu generieren.
Wartungen und Prüfungen der Maschine werden ebenfalls im Logbuch dokumentiert. So weiß jeder wann, was, von wem zu tun ist.

Wartung Maschinen – Maschinenreinigung

Wartung Maschinen – Maschinenreinigung

Wartung von Maschinen bildet eine der Säulen der betrieblichen Instandhaltung.

Wartungspläne erleichtern den Mitarbeitern die ordentliche Abarbeitung der verschiedenen Tätigkeiten.

Reinigungsarbeiten sind Teil der Wartung und somit Teil der vorbeugenden Instandhaltung. Oftmals werden während einer Maschinenreinigung die verschiedensten Schäden oder sich anbahnender Verschleiß erkannt. Kooperieren sie mit einem Maschinenreinigungsbetrieb der Erfahrungen damit hat. Es empfiehlt sich die Reinigungsarbeiten von der Instandhaltung koordinieren zu lassen. Die Instandhaltungsmitarbeiter kennen die „Ecken und Winkel“ der Maschinen und Anlagen bei denen besonders aifgepasst werden muss.

Ein Reinigungsbetrieb der ihre Maschinen einfach nur „sauber“ reibt ist keine große Hilfe. Vielmehr gehören die Maschinenreiniger als Fremddienstleister zum „Wartungsteam“ der Instandhaltung und unterstützen diese nach Kräften.

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Die digitale Generation Z- geboren in die digitale Welt.

Die Generation X ist bald fertig, Generation Y ist etabliert. Die jetzt nachrückende Generation ist völlig anders aufgewachsen.

Geboren in ein digitale Welt, entwickelt sich die Smart Generation auf anderen Wegen, mit neuen Möglichkeiten aber auch vielen Herausforderungen. Führungserfahrung wird früh in online Rollenspielen erworben, dafür wird der Sportverein vernachlässigt. Verabredungen finden über online Portale statt und kommuniziert wird mit Bildern und Kurznachrichten. Nachrichten und Unterhaltung bietet das Internet und seine zahlreichen Kanäle.

Das bedeutet Veränderung und schreit nach neuen Modellen für die Schule, die Ausbildung und weitere Teile des Systems und der Gesellschaft.  In der Schule und später im Beruf trifft diese Generation auf andere Generation und es beginnt wie immer ein Konflikt verschiedener Sichtweisen auf die Dinge.

Mein 21 jähriger Sohn hat noch Fernsehen geschaut, als Junge war seine Lieblingssendung – die Digimons. Meine 14 jährige Tochter kennt Fernsehen nur im vorbeigehen, Tom & Jerry oder Donald Duck sind ihr fremd. Sie ist im Zeitalter der Digitalisierung geboren und beherrscht die Instrumente der neuen Kommunikation. Smart ist ihre Welt und Digital ein Teil ihrer Welt. Zeiten ändern sich und wir müssen lernen damit zu leben.

Wenn wir Weihnachten wieder alle zusammen bei Muttern sitzen kommen mit der Omi und den Kindern völlig verschiedene Generationen an einen Tisch. Und wir harmonieren als Familie und Gemeinschaft. Meine Tochter ist dafür zuständig das Omas Smartphone und der Laptop laufen. Meine Söhne sind für meine Frau, für mich und unserer IT Netzwerk daheim zuständig. Wenn es an die Leckereien und das wunderbare Essen geht, sehen wir wie wichtig die Erfahrung meiner Omi und meiner Mutter sind, Kochen auf höchsten Niveau dank über 150 Jahren Erfahrung. Die Aufgaben sind innerhalb der Generationen so verteilt das jeder gebraucht wird und jeder der anderen immer noch versteht.

Doch schon in 10-20 Jahren wird es die Generation der künstlichen Intelligenz geben. Dann sind die voran gegangen Generationen und ihre Erkenntnisse vielleicht schneller vergessen als es heute der Fall ist.

Was ist Glück? Was bedeutet es glücklich zu sein?

Was ist Glück? Was bedeutet es glücklich zu sein?

 

Glück gehabt! Diesen Ausspruch hören wir des Öfteren von unseren Mitmenschen.

Kann man Glück haben oder bekommen? Kann man Glück messen oder bewerten?

„Glück erwarten stimmt traurig. Glück erstreben ist weise“.

„Im inneren unseres Wesen, tief in der Seele liegt das Geheimnis für Glück“

Ich behaupte, Glück ist für alle gleichermaßen vorhanden, niemand zieht einen hohen Zaun um das Glück und sperrt die anderen vom Glück und glücklich sein aus. Es liegt an und in uns selbst was wir aus den Möglichkeiten des Lebens machen. „Ein jeder ist doch seines Glückes Schmied“.

Ein Weg zum Glück ist die Zufriedenheit im Leben zu stehen, einen Beitrag zu leisten, eine Familie die halt und Geborgenheit bietet sein zu nennen, ja Zufriedenheit kann man aktiv gestalten. Der Weg dorthin ist nicht immer einfach und keineswegs lassen sich das Gehirn und das Unterbewusstsein im Eiltempo auf Zufriedenheit und glücklich sein programmieren. Das erfordert Training und ist eine harte, sehr anstrenge Arbeit die von vielen doch unterschätzt wird. Intensives Denken, Konzentration auf ein Ziel, fokussiert an der Umsetzung wirken, all das ist möglich wenn man daran arbeitet.

Nehmen wir doch den ersten Eindruck, unser Gehirn öffnet innerhalb weniger Sekunden eine Schublade um die kurzen Eindrücke bleibend abzuspeichern. Der Gegenüber wird angesehen, seine Statur, seine Bewegungen, der Händedruck, sein Aussehen und auftreten, der Geruch und die Stimme während der Begrüßung, all die Parameter werden vom Gehirn und dem Unterbewusstsein abgefragt und ein Urteil mit Folgen gefällt. Das zu korrigieren ist ein längerer Prozess.

Wir haben die Möglichkeit diesen Umstand  positiv zu nutzen. Es liegt an uns was wir aus diesem Moment machen, wie wir uns kleiden, ob wir vor der Begegnung duschen und Deodorant nutzen, wie wir unserem Partner begrüßen und welche Worte wir wählen.

Glück ist beeinflussbar und ständig in Bewegung. Jeder hat das gleiche Anrecht darauf. Nehmen sie sich das ihre und werden sie der Regisseur in ihrem Leben.

Frei nach Michael Jackson der vollkommen recht hat: „I’m starting with the man in the mirror. I’m asking him to change his ways – change your ways into a better world“

 

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Trobleshooting-Easy for experts difficult for the beginner

„easy for experts difficult for the beginner
Maintenance organization – Fault / Fault clearance machines / plants

Organization involves „designing systems to achieve goals and accomplish tasks
Maintenance requires a high degree of discipline and flexibility.
When important machines and equipment fail in production, things can get hectic. Thus, the bands may almost never stand still at our German automakers.
Good organization and standardized processes make it easier for maintenance and production to react to malfunctions and failures and to take appropriate measures.
Due to the consistent maintenance documentation, one is able to find weak points and permanently eliminate them.
Standardized error messages and fault detection ensure „foreseeable“ faults and lead to an analysis to reduce interference.
Errors and malfunctions can have a variety of causes
There are many different possibilities for a well-functioning maintenance management and we would like to introduce a system here.
Introduction of a maintenance management for production plants by means of MDE (Machine Data Acquisition) BDE (Operation Data Acquisition) for the cataloging of faults:
In many factories there are no automatic systems for detecting faults and errors. Often, entries are made by hand into a list of errors, whereby a subjective component is automatically included in the data.
It is therefore urgently necessary that the fault messages issued by the machines / systems,
1. fit the disturbance and describe it so that the operator knows what it is about
2. Describe the exact location and type of the fault
3. Based on standardized texts and continuously documented and archived.
The cataloging of errors and malfunctions changes over time, and the equipment and context of the field of application change as well as the measured data on the basis of which disturbances are cataloged. Therefore, the cataloging must also be constantly updated and adapted to the changed conditions. It can not be understood as a one-time process but must be maintained constantly.
On the basis of the cataloging of faults / faults, a process is set up in the maintenance, which leads in 7 steps to a successive optimization of the machines and plants and a preservation of the values ​​of machines / plants.
First, find out what the others already know, and then pick up where they left off. Thomas Alva Edison