Schlagwort: Fachkräftemangel

Agilität in der Instandhaltung und im Unternehmen.

Unternehmen scheitern an ihrer gewollten aber schlecht vorbereiteten und organisierten Transformation. Sei es die Digitalisierung oder die Bekämpfung des Fachkräftemangels, oder eben die Chance Agilität in die Unternehmensorganisation zu etablieren.

Agilität ist zu einem weit verbreiteten und sehr inflationär gewordenen Begriff mutiert. Und es wird mittlerweile zu oft für das Scheitern, eben dann, wenn etwas nicht gelingt verantwortlich gemacht. Agilität ist inzwischen ein Synonym für Planlosigkeit, Chaos und Unvermögen geworden. Nach meiner Erfahrung ist das Problem allerdings nicht die Methode selbst, sondern deren halbgare Umsetzung und fehlende Unterstützung durch das Team, die Abteilungen und deren Mitglieder.

Sie müssen natürlich auch bedenken, ihre Mitarbeiter fühlen sich mitunter in den bisherigen Strukturen sehr wohl und wollen keine Veränderung in ihren Arbeitsbereichen. Sie haben sich eingerichtet und wollen das alles so bleibt wie es gerade ist.

Ein tiefes Verständnis für Agilität als Denk- und Führungssystem fehlt den meisten Unternehmen. Methodiken stehen für sich allein, werden nicht zu Ende gedacht oder sinnvoll in die Unternehmensstruktur und Organisation eingebunden. Ohne die nötige, konsequente Umsetzung und Unterstützung des Managements scheitert jedes noch so gute System.

Die meisten Unternehmen sehen ihre internen Abteilungen als gut funktionierende Teams. Allerdings sitzen dort meist nur Leute mit sehr ähnlichen Aufgaben und Fähigkeiten nebeneinander Tisch an Tisch und so wird dann auch gearbeitet.

Erfolgreiche Projekte, funktionieren aber anders, brauchen unterschiedlichste Fähigkeiten und Menschen in einem Team. Und diese unterschiedlichen Charaktere müssen effektiv geführt und unterstützt werden, es braucht einen Teamleader der die Beiträge aller in die richtigen Bahnen lenkt. Einen Leader der Agilität vorlebt, dem die Teammitglieder vertrauen und der das Projekt in den Vordergrund stellt.

Also eben nicht nur Mitglieder aus einer, sondern aus mehreren Abteilungen, denn interdisziplinäre Teams gehen die Aufgaben aus verschiedenen Blickwinkeln an und das ist ein Schlüssel zur erfolgreichen Projektumsetzung. Die Crux daran: Jede Abteilung hat ihre eigenen Interessen und Motive, ihre eigenen Abläufe und Funktionsweisen.

Um ein funktionierendes, agiles Team zusammenzustellen brauchen sie natürlich den passenden Teamleader und den richtigen Führungsstil.

Teams sind eine komplexe Struktur und dort werden mitunter die unterschiedlichsten Charaktere zusammen gebracht. Es gilt die passende Mischung aus funktioneller und persönlicher Führung zu etablieren. Die Teammitglieder müssen vertrauen und von der gegenseitigen Arbeit partizipieren, sie müssen lernen sich schnell in neuen Situationen zu Recht zu finden.

Zum Schluss möchte ich als Anhänger dieser Methode der Agilität Ihnen natürlich nicht vorenthalten, was Agilität, richtig angewendet, in Zukunft auch für Sie bedeuten kann:

Agilität heißt, in einer komplexen, sich schnell ändernden Situation früh und dauerhaft produktiv nutzbare und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.

Agilität ist die Kunst den Kompass schnell in die Richtung der neuen Anforderungen einzuordnen.

Agilität ist als Reaktion auf langsame, bürokratische Organisationen gewachsen, um veränderten Bedingungen zu schnell begegnen.

Um Agilität in der Unternehmung zu etablieren muss man auf Managementebene rigoros die Anwendung und Umsetzung einfordern und unterstützen.

Prekär wird die Einführung neuer Systeme ohne Management und deren uneingeschränkte Unterstützung. Sobald die Mitarbeiter merken das die obere Etagen sich eigentlich nicht für Reformen und Innovationen interessieren, wird jede Organisation Fragil und am Ende scheitern.

Agilität ist ein probates Mittel und wird in der Zukunft, in der Netzwerke und Teams zusammen agieren, ein Credo des modernen Arbeiten. Für die betriebliche Instandhaltung und Industrie 4.0 werden schon jetzt agile, heterogene Teams benötigt die schnell, flexibel und proaktiv arbeiten.

 

Instandhaltungsorganisation

Instandhaltungsorganisation

Der Instandhaltungsleiter hat heute und in der Zukunft riesige Themenfelder zu bewältigen. Veränderungen finden in einem rasanten Tempo statt und es gilt immer neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Die vielen Prognosen der sogenannten Experten lagen durchweg daneben. So ist die interne Instandhaltung noch immer der wichtigste Faktor zur Sicherstellung einer Produktion und zur Sicherung der Maschinennutzungszeiten.

Für die Zukunft gilt es diese 7 wichtigsten Themen zu lösen:

  1. Die Sicherung der Maschinennutzung zu gewährleisten und das Anlagevermögen des Unternehmens zu sichern.
  2. Instandhaltungskosten müssen transparent dargestellt werden um die Kosten unter Kontrolle zu behalten. Instandhaltung und Ersatzteilmanagement kosten nun einmal Geld, das beim richtigen Einsatz sehr rentabel angelegt ist.
  3. Etablieren von vorbeugender Instandhaltung und condition Monitoring im Zuge von Industrie 4.0. Verschiebung von korrektiver Instandhaltung hin zur präventiver Instandhaltung.
  4. Digitalisierung der Produktion, der Maschinen und der Instandhaltung umsetzen. Infrastrukturen, Sensorik und andere Hardware müssen eingebaut und angeschlossen werden.
  5. Fundamentierung von Wissen im Unternehmen. Eine Wissensdatenbank schaffen um die Erfahrung der älteren Kollegen zu sichern. Wissen und Informationen sind von großer Bedeutung für eine Technikabteilung.
  6. Generationswechsel und Fachkräftemangel in der Instandhaltung durch Ausbildung entgegenwirken.
  7. Die Zusammenarbeit der internen Technikabteilungen und der externen Serviceanbieter geschickt zu kombinieren.

Aufgabenstellung einer Instandhaltungsleitung z.B.

  • Festlegen der Instandhaltungsstrategie mit dem Management – Kurzfristig, Reaktion bei Störungen und Produktionsausfällen. Mittelfristig, vorbeugende Instandhaltung und Wartung. Langfristig, Revisionen, Retrofit, Projekte und Jahresplan I&R.
  • Planung der Instandhaltungskosten und Investitionen zusammen mit dem Management und Controlling auf Grundlage der I&R Strategie und des Jahresplans.
  • Planung der vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen auf Basis der Jahresplanung, Budget und der I&R Strategie.
  • Planung der eigenen Kapazitäten, Ressourcen und Fremddienstleister für Projekte und I&R Maßnahmen. Ausfallrisiko der Anlagen und die Reaktionszeit der Instandhaltung berücksichtigen.
  • Planungen und Maßnahmen mit der AV und allen angeschlossenen Abteilungen abstimmen unter Berücksichtigung der Produktionszeiten und der Kosten. Interdisziplinäre Kommunikation über das Instandhaltungsgeschehen.
  • Ersatzteilmanagement und Lieferantenmanagement zusammen mit dem Einkauf planen und abstimmen.
  • Terminplanung für Instandhaltungsmaßnahmen erstellen. Terminverfolgung und Kontrolle des Arbeitsfortschritts von I&R Maßnahmen.
  • Aufträge vergeben, Kosten kontrollieren und Abrechnungen prüfen.
  • Dokumentieren der Instandhaltungsaktivitäten – Wissensdatenbank schaffen.
  • Auswertungen der Dokumentationen zur Schwachstellenanalyse.
  • Erstellen von Arbeitsanweisungen und Plänen auf Basis der Dokumentationen und Auswertungen. Investitionspläne, Eskalationspläne bei Störung und Produktionsausfall-Notfallpläne-Checklisten-Wartungspläne-Inspektionspläne Arbeitsanweisungen-Fehlerkataloge-Entstöranweisungen-Ersatzteilauswahl-Lasten und Pflichtenheft-Konformitätserklärungen-Statistiken etc.
  • Standardisierung von Maschinen und Ersatzteilen voran treiben.
  • Neue Technik integrieren wie den 3D Druck für Ersatzteile etc.
  • Umweltschutzmaßnahen und Arbeitssicherheit, Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen
  • Audit, Umwelt; und Energiemanagement, Risiko und Gefährdungsbeurteilungen
  • Regelmäßige Prüfungen gmäß TRBS, ArbSchGes, BGV A3, BG Vorschriften etc.

Und es sind sicher noch einige Aufgaben die ich hier nicht erwähnt habe, die allerdings ebenso wichtig sind wie all die anderen. Sie müssen die neueste innovative Technik ins Unternehmen einbringen und sind immer auf der Suche nach der modernsten Technik und Methoden zur Anlagenverbesserung.

Mithilfe der Auswertungen der Instandhaltungsdokumentationen sind sie in der Lage Schwachstellen zu identifizieren und diese dauerhaft zu beseitigen. Die Instandhaltung beseitigt die Ursachen für Maschinenausfälle und ermittelt störungs- und kostenintensive Bauteile und Baudruppen. Es werden technische und organisatorische Verbesserungspotenziale aufgezeigt und Umsetzungspläne erarbeitet. Mithilfe von condition Monitoringsystemen werden Verschleiß und Anlagenausfälle frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Das Ziel muss es sein, das die Anzahl der korrektiven Instandhaltungsmaßnahmen unter denen der präventiven Instandhaltung liegen. Die Anlagenzuverlässigkeit soll gesteigert und stabilisiert werden.

Die Instandhaltung etabliert ein funktionierendes Ersatzteilmanagement mit zentraler und dezentraler Lagerhaltung. Lieferantenmanagement in Absprache mit dem technischen Einkauf . Standardisierung von Maschinen und Bauteilen schafft Platz im Lager und erleichtert der Instandhaltung die Fehelersuche und Entstörung. Mithilfe von Leisten und Pflichtenheften werden den Lieferanten und Servicepartner die Forderungen klar mitgeteilt.

Talentsuche – Wie finden Sie die Stars von Morgen

Talentsuche – Wie finden Sie die Stars von Morgen

Talentsuche oder Scouting wie es heute heißt ist ein spannendes Geschäft.

Und da ist es im Sport ähnlich wie im Unternehmen, die Frage ist immer die Gleiche, wo finden wir die besten Talente für uns? Und viel wichtiger, wie können wir Talente langfristig an uns binden?

Große Sportvereine wie z. B. die Fussballbundesligisten unterhalten alle eine riesige Scoutingabteilung und eine eigene Talentausbildung in den Leistungszentren.

Bayer Leverkusen startete früher als die anderen Bundesligisten und investierte in weltweites Scouting. Das ist wohl auch der Grund, warum die Verantwortlichen heute offener über ihre Arbeit sprechen können als die meisten anderen Bundesligisten. Schon Rudi Völlers Vorgänger Rainer Calmund pflegte gemeinsam mit dem Scouting-Experten Norbert Ziegler, einem ehemaligen Controller aus dem Bayer-Unternehmen, vereinsinterne Spielerdateien. 23 Jahre lang sichtete Ziegler vor allem brasilianische Talente und sicherte Leverkusen mit Spielern wie Zé Roberto und Lúcio den Erfolg. Beide machten anschließend bei Bayern München und in der brasilianischen Nationalmannschaft Karriere. Bayer Leverkusen ist immer noch aktiv und erfolgreich tätig. Heute koordiniert Oberscout Boldt eine global aufgestellte Scouting-Maschine mit zehn Mitarbeitern, Festangestellten und Honorarkräften. Darunter sind Exprofis wie Thomas Hörster und Stefan Studer oder der Franzose Laurent Busser, der von Hoffenheim nach Leverkusen wechselte. Längst geht es auch darum, die besten Scouts zu scouten, um gegen die Konkurrenz zu bestehen. Boldt sagt: „Ein guter Scout muss eine eigene Idee von der Sache haben. Und das Glück, für einen Verein zu arbeiten, in dem ihm auch jemand zuhört.“ Und das ist es was den Unterschied und den Erfolg ausmacht. Hermann Gerland sagte einmal:“ Den jungen Phillip Lahm musste ich anbieten und anpreisen als wollte ich saures Bier verkaufen.“ Lahm war damals unbekannt und keiner hatte den jungen Mann auf dem Schirm, ausser Hermann Gerland. Die Karriere eines Phillip Lahm ist eine der größten im modernen deutschen Fussball. Heute spielt nur 1 Nationalspieler für den DfB der nicht im Leistungszentrum war und die Ausbildungsstufen des DfB durchlaufen hat. Allerdings unterscheiden sich die Scoutingphilosophien in der Bundesliga natürlich auch durch das Budget und die damit verbundenen Möglichkeiten. Der SC Freiburg kann es sich nicht leisten in den Top Ligen Europas zu scouten. Kleine Vereine müssen kreativer und flexibler sein, sie müssen die kleinen Ligen im Auge behalten und die jugendlichen Spieler früh erkennen.

Der Wahnsinn der totalen Ausbildung in Leistungszentren ala M. Sammer hat allerdings auch viele Schattenseiten. Nicht nur sportliche, viele menschliche Tragödien spielen sich in der Ausbildung der Fussballer ab. Entbehrungen und absolute Hingabe an den Beruf werden von den sehr jungen Menschen verlangt. Die Kindheit und jugendliches Alltagsleben sind den Kaderfussballern meist fremd.

Wichtig ist den jungen Menschen Werte zu vermitteln und ihnen ein verlässlicher Partner während ihrer Ausbildung zu sein. Ein schönes und treffendes Vorwort findet sich in dem Fussballbuch von Dettmar Kramer – Fussball Taktik. „Wir jungen Fusballspieler wollen durch unsere Haltung, durch unsere Fairness und Selbstbeherrschung auf dem Sportplatz und im Leben das Spiel zu neuer Blüte führen. Wir meinen keine „Blüte“ die sich durch Zuschauerzahlen und Mitgliederzahlen beweisen lässt, sondern die hohe Zeit des Gleichklangs von Wort und Tat. Wir wollen nicht mehr über Fairness, Ehrlichkeit, Ritterlichkeit, Höflichkeit und Rücksichtnahme sprechen, sondern wir wollen diese Begriffe vorspielen und vorleben und damit uns, dem Sport und den Menschen dienen.“ Vorwort D. Kramer, Fussballtaktik. Alle paar Monate wird ein neues System aus der Taufe gehoben, ein neuer System-Papst steigt empor auf den thron und findet eifrig Anhänger, die ihn und sein System verteidigen.

Unternehmen und ihre Abteilung human resource management versuchen selbst durch z.B. Ausbildung Talente zu finden.Auch hier werden immer neue Methoden und Systeme erfunden und gepreist. Sie bedienen sich aber ähnlich wie die Sportvereine gerne externer Berater und Headhunter um Talente ausfindig zu machen. Personaler sollen heute immer auch Personalentwickler und Coach sein. Eine Aufgabe die für die meisten Personaler eine schlichte Überforderung ihrer Kompetenzen darstellt.

Durch den fortschreitenden demografischen Wandel sind Spitzen und Fachkräfte gefragter denn je. Der Kampf um die besten und geeignetsten Talente macht es für Firmen immer wichtiger die eigenen Mitarbeiter an sich zu binden und neue Mitarbeiter von sich zu überzeugen. Dafür ist eine langfristig ausgerichtete HR Strategie sinnvoll und essentiell wichtig. Talentscouting fokussiert die Potenziale und Chancen junger Menschen und begleitet sie auf ihrem persönlichen Bildungsweg. Im Gesellschaftlichen Raum schlummern viele junge Talente, welche die gesellschaftliche Zukunft Deutschlands mitgestalten können. Schwierige sozioökonomische Umstände oder geringe Kenntnisse über die Bildungslandschaft sollten der beruflichen Laufbahn dieser jungen Talente nicht im Wege stehen.

Und das ist dann auch oft die Krux, die Anforderungen seitens der Personaler und die der Talente zu koordinieren. Es sind heute in jedem Unternehmen mehrere Generationen die zusammen arbeiten.

Der erste Tag als Leiharbeiter – Zeitarbeit als Berufseinstieg

Der erste Tag als Leiharbeiter – Zeitarbeit als Berufseinstieg

Der Einstieg als „Leiharbeiter“- Der erste Tag:

Es geht los, die Schule ist vorbei und der Ernst des Lebens greift nach ihnen. Keine Lehrstelle bekommen oder nicht die passende gefunden, also erstmal in die Zeitarbeit um ins Berufsleben zu starten.

Es beginnt mit dem Vorstellungsgespräch beim Personaldienstleister und dem zuständigen Personaler/Disponenten. Wie überall im Leben zählt auch hier der erste Eindruck besonders. Passende Kleidung, frisch geduscht und rasiert und natürlich vorbereitet auf das Gespräch geht es los. Ein fester Händedruck und der Blick in die Augen des Gegenübers sind Standard. Hören Sie aufmerksam zu und stellen wenn nötig fragen, falls Sie etwas nicht verstanden haben. Erzählen Sie von ihren Vorlieben und von Dingen die ihnen nicht gefallen oder z.B. ob Sie eine Allergie haben. Das ist bei der Arbeit sehr wichtig um gesundheitliche Beeinträchtigungen von vornherein zu vermeiden. Wenn alles gut läuft werden Sie eingestellt und an andere Unternehmen „ausgeliehen“.

Und hier wird es interessant und für den ein oder andren Mitarbeiter auch schwierig. Fremde Menschen, fremde Gebäude und unbekannte Maschinen und Arbeiten. Das kann einen mitunter etwas nervös machen und der Bauch grummelt und rumort. Lassen Sie sich nicht abschrecken und überwinden Sie ihre Angst, gehen Sie mit Neugier und Interesse an ihren ersten Tag los. Jede große Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt!

Sie haben es nun also geschafft, vorbei am Pförtner, und sind in der richtigen Abteilung beim zuständigen Vorgesetzten angekommen.

Alle Angaben ihres Personaldisponenten haben gepasst und waren gut vorbereitet und recherchiert. Sie haben sich auf den Einsatz vorbereitet und z.B. auf der Webseite des Unternehmens Informationen eingeholt.

Nach der Begrüßung und Erklärungen zur Aufgabe werden Sie eine Sicherheitsunterweisung erhalten. Lesen sie aufmerksam die Regeln und Verordnungen durch, es dient ihrer Sicherheit.

Anschließend wird der zuständige Vorgesetzte ihnen den Arbeitsplatz zeigen und sie einweisen und unterweisen in die Aufgaben.

Hören Sie den Ausführungen aufmerksam zu, wenn Sie etwas nicht verstanden haben dann fragen sie nach.

Auch banale Dinge sind am Ende wichtig, z.B. wo ist die Toilette und wie komme ich dahin?

Seien Sie höflich, freundlich und grüßen Sie freundlich alle Mitarbeiter die ihnen begegnen. Seien Sie nicht ärgerlich, wenn der ein oder andere Mitarbeiter den Gruß nicht erwidert.

Und nicht alle Mitarbeiter des Unternehmens werden freundlich und nett zu ihnen sein, manche sehen in ihnen eine Konkurrenz und haben Angst um den eigenen Arbeitsplatz.

Stellen Sie sich immer mit vollen Namen vor und begrüßen ihre Kollegen freundlich mit einem festen Händedruck. Seien Sie im Gespräch mit den Mitarbeitern zurückhaltend und unverbindlich. Geben Sie zu Beginn ihrer Tätigkeit nichts privates Preis. Seien Sie vorsichtig mit Aussagen wie: „Das kann ich aber schneller, soll ich euch das mal zeigen wie es richtig geht.“ Passen Sie sich erstmal den Arbeitsumständen und den Vorgaben an und beobachten und lernen. Wie gehen die Kollegen miteinander um? Wer kann mit wem und wer nicht? Durch Zurückhaltung, zuhören und beobachten lernen Sie sehr schnell wie der Hase im Betrieb läuft. Reden Sie nicht schlecht über ihren ehemaligen Arbeitskollegen und verbreiten sie keine negativen Nachrichten über ihren letzten Arbeitgeber.

Nicht verzweifeln, wenn es gerade mal nicht rund läuft und keiner Zeit hat um die Arbeit, die Maschine oder Aufgabe zu erklären oder kurz zu helfen. Aller Anfang ist schwerer als man denkt und es kann da die ersten Tage etwas zäh anlaufen.

Personaldienstleister – Der erste Eindruck

Personaldienstleister – Der erste Eindruck

Es ist so weit, sie sind beim Kunden angekommen und müssen nun mit dem Kunden die weitere Vorgehensweise besprechen.

Was gehört zum ersten Eindruck und muss beachtet werden.

  1. Eine positive Einstellung zur Aufgabe, denn wie willst du den Kunden überzeugen, wenn du nicht selbst überzeugt bist. Durch gezielte Vorbereitung lässt sich die Aufgabe leichter angehen.
  2. Ein Lächeln öffnet und signalisiert Freundlichkeit. Lächeln verbindet Menschen. Untersuchungen von Chris Robert, einem Management-Professor an der Universität von Missouri-Columbia, haben schon vor Jahren ergeben, dass lächelnde Menschen ihr Ansehen steigern und sogar öfter weiterempfohlen werden.
  3. Das richtige Outfit, eine gepflegte, ordentliche und eher konservative Erscheinung ist in den meisten Branchen erwünscht und der passende, nicht aufdringliche, Duft. Kleider machen Leute und dass man sich „riechen“ kann ist mit entscheidend für den ersten Auftritt.
  4. Schauen Sie ihrem Gegenüber in die Augen und signalisieren sie ihm so ihr großes Interesse. Nehmen Sie im Gespräch immer wieder den Blickkontakt zu Ihrem Gesprächspartner auf. Gibt es mehrere Gesprächspartner, lassen Sie den Blick schweifen, wenn Sie reden.
  5. Haltung einnehmen und Haltung zeigen. Aufrecht stehen, Bauch rein und Brust raus und niemals die Hände in den Hosentaschen verstecken. Ihre Körpersprache signalisiert ihrem Gegenüber Aufmerksamkeit und Interesse.
  6. Sprechen Sie bedacht und mit fester, klarer Stimme. Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Stimme mit entscheidet über den ersten Eindruck, den Sie bei Ihrem Gesprächspartner hinterlassen. Achten Sie daher gerade bei der Begrüßung und persönlichen Vorstellung auf Ihre Stimme.
  7. Pünktlichkeit ist eine der wichtigsten Tugenden und wird von allen hoch geschätzt. Wenn Sie einen Termin haben oder vereinbaren, dann sorgen sie bitte dafür das sie pünktlich vor Ort sind.

Bereits die Begrüßung ist entscheidend für einen positiven ersten Eindruck. Beginnen Sie mit einem festen Händedruck, mit einer aufrechten Körperhaltung, einer positiven Körpersprache, einem freundlichen Lächeln und stellen Sie sich mit Ihrem vollständigen Namen und ihrem Anliegen vor.

Wir erwarten bestimmte Dinge von anderen Menschen, so hat fast jede Berufsgruppe auch die passende und funktionelle Arbeitskleidung. Die Palette der Anbieter für Berufskleidung ist breit gefächert und erfüllt alle Wünsche und Ansprüche.

Are you trapped in reactive maintenance?

Are you trapped in reactive maintenance?

Are you trapped in reactive maintenance?

Your company maintenance work is purely reactive and does not pursue any strategy if:

1. Required spare parts are not in stock and nobody knows
2.
You will be interviewed every morning at the production meeting after the last shift     and the last unplanned machine outages
3.
Reduces the useful life of the machines and increases downtime
4.
Employees performing maintenance are poorly trained and maintenance is poorly prepared, with high turnover in the maintenance department
5.
The maintenance eliminates disturbances but avoids disturbances permanently
6.
The daily, weekly, monthly and all other maintenance and inspections are not carried out regularly
7.
The production makes their problems to problems of maintenance
8.
The cost of maintenance increases and there is no maintenance plan
9.
The overtime of the maintenance staff is well above the average of the other employees in the company
10.
The company does not maintain a knowledge database for its machines and equipment and maintenance can not substantiate its knowledge because there is no basis for it
11.
The purchasing department does not carry out the maintenance orders and buys „cheap“ spare parts
12.
The share of unplanned maintenance measures account for more than 30% of the work of maintenance
13.
No clear specifications and KPIs on the part of the management to the maintenance missing maintenance strategy and organization

The management is responsible for the planning and the maintenance strategy and specifies the direction and the resources. The management lays the foundation and provides the infrastructure. Along with maintenance, a short-term strategy, a medium-term strategy and, of course, a long-term strategy are defined. This organization enables maintenance to proceed in a planned manner and to stabilize and increase the efficiency of machines and plants. Part of the maintenance is an efficient spare parts management as well as a training plan for the employees.

Hydraulik – Grundlagen

Hydraulik – Grundlagen

Das Wort Hydraulik stammt aus dem Griechischen und kann hergeleitet werden aus der Zusammensetzung der beiden Wörter hýdor „das Wasser“ und aulós „das Rohr“.

Die Lehre der Hydraulik ist die Lehre vom Strömungsverhalten der Flüssigkeiten. In der Technik und im Maschinenbau geht es bei der Hydraulik um die Übertragung von Kräften, Energie und Signalen sowie zur Schmierung.

Es geht um Druck und es geht um Volumen, um Geschwindigkeit und Reibung, um Kinetik und Statik, und um potentielle und kinetische Energie. Hydraulik ist vielseitig und vielfältig einzusetzen.

Als einer der „Väter der Hydraulik gilt in der Antike Archimedes. Die Geschichte der Prüfung einer goldenen Krone und seinem Geistesblitz in der Badewanne ist eine bis heute viel erzählte Geschichte. Der Auftrieb eines Körpers in einer Flüssigkeit soll die Geburtsstunde der Hydraulik sein, Heureka ich habe es hat er gerufen!

Auftrieb und Verdrängung von Gegenständen im Wasser ist auch Thema der Hydraulik.
In diesem Hydraulik-Trainer kann man die Grundlagen der Hydraulik und Fluidtechnik kennenlernen.

Wo treffen sie heute als erstes auf eine hoffentlich funktionierende Hydraulik?

Zuerst wäre da die Heizungsanlage ihrer Wohnung. Sie funktioniert hydraulisch. Das erhitzte Wasser wird mittels einer „Umwälzpumpe“ bis zu den „Verbrauchern“, den Heizkörpern und der Dusche, gefördert und in einem Vorratsspeicher aufbewahrt. Dann geht es beim morgendlichen Gang aufs WC weiter, hoffentlich funktioniert ihre Hydraulikanlage, sie werden es merken, wenn sie das „Ventil“ der WC Spülung betätigen. Gott sei Dank, das Wasser spült die Sachen weg. Und der Spülkasten wird automatisch mit Wasser befüllt und schaltet bei Erreichen des eingestellten Füllstands das „Füllventil“ ab.

Zähne putzen und waschen, sie drehen das „Mischventil“ des Wasserhahns auf und es kommt Wasser in der gewünschten Menge und Temperatur. Alles dank der funktionierenden hydraulischen Wasseranlage in ihrem Haus.

Damit das alles funktioniert muss die hydraulische Anlage einen Volumenstrom erzeugen. Dieser „Volumenstrom“ trifft auf verschiedene „Wiederstände“ wie Reibung im Rohr und Steigung der Rohre etc.

Aus dem Widerstand, den aufzubringenden Kräften, entsteht dann der „Druck“ in hydraulischen Anlagen.

Kräfte, die in einem hydraulischen System übertragen werden, entstehen durch den von der Pumpe erzeugten Volumenstrom. Bewegung durch einen Volumenstrom stößt in hydraulischen System auf Widerstand (z.B. die Kraft die ein Zylinder benötigt um seine Arbeit zu verrichten). Aus den Faktoren Volumenstrom und Widerstand bzw. benötigte Kraft ergibt sich der entstehende Druck.
Der erforderliche Volumenstrom wird in der Hydraulik in der Regel durch eine Pumpe erzeugt, die mittels eines elektrischen Motors angetrieben wird. Die Hydraulikflüssigkeit bleibt bei einem hydraulischen System immer im Kreislauf, in einem geschlossenen System (bei der Wasserhydraulik kann drauf verzichtet werden). Das bedeutet es gibt einen Vor- und Rücklauf für die Hydraulikflüssigkeit. Zum Beispiel kann die Hydraulikflüssigkeit durch eine Pumpe zu einem Verbraucher wie einem Hydraulikzylinder gefördert werden und wird von dort aus über eine Rücklaufleitung zum Vorratstank zurückgeleitet.

Grundlagen und Formeln der Hydraulik

Das Pascalsches Gesetz

Die Wirkung einer Kraft (F) auf eine ruhende Flüssigkeit erzeugt in dieser einen Druck (p), der sich in alle Richtungen gleichmäßig fortpflanzt und stets senkrecht auf die Begrenzungsflächen der Flüssigkeit wirkt.

Die Bewegungsrichtung in der Hydraulik und der Hydrostatik sind zwei Themen. Das heißt, dass bei der Verwendung mehrerer Zylinder jeder einzelne Zylinder entsprechend der Kraft, die zum Heben der Last an der betreffenden Stelle erforderlich ist, ausfahren wird. Die die leichteste Last hebenden Zylinder fahren zuerst aus, und die die schwerste Last hebenden Zylinder fahren zuletzt aus. Voraussetzung ist, die Zylinder haben die gleiche Druckkraft. Das bedeutet in der Praxis, Druck nimmt immer den Weg des geringsten Widerstands.

Für den Gleichlauf von 2 und mehr Zylindern gibt es verschiedene Systeme wie z.B. die Graetz Gleichrichterplatte. Oder es werden Zylinder mit Wegmesssystem verwendet.

Nach dem Gesetzt von Pascal breitet sich eine auf eine ruhende Flüssigkeit wirkende Kraft nach allen Richtungen gleich aus. Deshalb ist die Form eines Behälters oder Tank nicht von Bedeutung.

Wir finden die Anwendung des hydrostatischen Drucks im Bereich der Wasserversorgung mit Hochbehältern oder großen Wasserreservoirs auf Dächern von Häusern. Die Tower Bridge in London bewegt sich seit Jahrzehnten hydraulisch. Anfangs wurde die Brücke mittels Dampfmaschinen und Wasserdruck, mittlerweile dank einer Hochleistungshydraulik hochgeschwenkt.

Die Kraft, die ein hydraulischer Zylinder erzeugen kann, ist gleich dem hydraulischen Druck multipliziert mit der “wirksamen Kolbenfläche” des Zylinders. F= p x A

Die Leistung der Hydraulikpumpe setzt sich aus den Größen P= p x qv zusammen. P= Leistung in Watt. p= Druck in bar und qv= Volumenstrom: Sekunde.

Der Volumenstrom setzt sich aus den Größen der Querschnittsfläche der Rohre (A) und der Geschwindigkeit der Flüssigkeiten (v) zusammen. Q= A x v

Druck breitet sich in geschlossenen Systemen nach allen Seiten gleich aus. Flüssigkeiten sind frei formbar und nehmen die Gestalt des Behälters an.

Die Größe der wirksamen Kolbenfläche bestimmt durch den Druck die Kraft eines Zylinders.

Eigenschaften von Flüssigkeiten die in der Hydraulik von Bedeutung sind.

Die Viskosität ist die Fließfähigkeit einer Flüssigkeit. Die Viskosität beschreibt die Wirkung der inneren Reibung eines Fluids, das bedeutet je größer die innere Reibung umso höher ist die Viskosität.

Die Viskosität ist ein Maß für die innere Reibung infolge des Widerstandes, der bei gegenseitiger Verschiebung benachbarter Schichten in einer Flüssigkeit auftritt.

Medien mit hoher Viskosität überwinden Widerstände im hydraulischen Systemen schwerer. Der Strömungswiderstand ist höher als bei niedriger Viskosität.

Eine weitere wichtige Eigenschaft des Hydrauliköls ist die Schmierfähigkeit. Die äußere Reibung ist ein Widerstand der vom Hydrauliköl überwunden werden muss.

Die Geschwindigkeit mit der eine Flüssigkeit durch ein Hydrauliksystem strömt ist wiederum abhängig von der Viskosität und der Schmierfähigkeit.

Der nächste zu betrachtende Punkt ist die Kompressibilität der verwendeten Flüssigkeiten. Während Luft unter Druck sein Volumen beträchtlich verringern kann bleiben Öl und Wasser nahezu ohne nennenswerten Volumenverlust unter Druck. Allerdings sind in der Praxis immer Lufteinschlüsse im Fluid und das muss beachtet werden.

Mit der Geschwindigkeit und der Kompressibilität von Flüssigkeiten kommen weitere Einflussgrößen hinzu.

Die Strömung von Hydrauliköl hat entscheidenden Einfluss auf z.B. den Energieverlust einer Hydraulikanlage.

 

Fluidtechnik