Technik – Die ersten Roboter

Hallo liebe Leser und herzlich willkommen bei techniktip blog mit und über Technik , Instandhaltung , Maschinen und Anlagen und alles Neue rund um Service.

Wir wollen nun mal eruieren wie weit wir mit der Technik gekommen sind und wer uns überhaupt dort hin gebracht hat.Dank an die alten Meister der Mathematik und Ingenieurskünste.Ohne die Ägypter, Griechen und viele weitere antike Völker wären wir heute nicht in der Lage Technik so zu nutzen wie wir es seit über 100 Jahren gewöhnt sind.

Schon Homer beschreibt 800 Jahre vor Christus im griechischen Epos Ilias die Konstruktion und vor allem die Wirkungsweise von Robotern. Die griechische Meeresgöttin Thetis besucht den Schmied Hephaistos, der gerade sogenannte Dreifüße, also stativähnliche Beine für 20 von ihm geschmiedete künstliche Wesen herstellt:

„Goldene Räder setzte an ihrem Boden er an,
damit sie von selbst sich bewegten
zur Vollversammlung der Götter
und wieder Nachhause zurück.
Ein Wunderwerk, für alle zum Anschauen.“

Dokumentiert findet es sich im Werk „Politik“ des griechischen Philosophen Aristoteles, der schrieb: „Wenn jedes Werkzeug auf Geheiß, oder auch vorausahnend, das ihm zukommende Werk verrichten könnte, … so bedürfte es weder für den Werkmeister der Gehilfen noch für die Herren der Sklaven.“

Noch heute basieren viele unsere Techniken auf Erkenntnissen die vor über 2000 Jahren schon Heron von Alexandria und Archimedes gelangen,oder etwas später dem großen Genie Leonardo da Vinci, Galileo, Stephenson, Bosch, Diesel , Daimler, Krupp,Thyssen, Opel oder Ford(die Reihe namhafter Menschen ist nicht vollständig).
Was glauben sie , wie sind die Pyramiden,die Chinesische Mauer oder das Kolosseum entstanden ? Natürlich nicht durch Ausserirdische , nein sondern durch die Techniken der Hebelkräfte , Hydraulik , Auftrieb , Ausdehnung , Seilzüge und Getriebeübersetzungen.Es waren natürlich auch eine Menge an Menschen und Nutztiere im Einsatz , doch dank der technischen Hilfe waren wir Menschen auch vor tausenden Jahren dazu fähig aussergewöhnliches zu leisten.Das Prinzip der Archimedischen Schraube finden wir heute an jedem Schiffsantrieb oder in der Exenter Pumpentechnik.Und der große Vorteil des Schraubenprinzip ist die Vielzahl an Einsatzgebieten,denn es lassen sich die unterschiedlichsten Medien damit fördern.
Die ersten automatischen Türen und Tore und der erste Münzautomat stammen aus der Hand von Heron.In den alten Tempeln konnten Gläubige eine Münze in einen Wasserspender für heiliges Wasse werfen.Über eine Wippe im Inneren des Gefäß wurde ein Ventil geöffnet und es floss eine kleine Menge Wasser aus dem Hahn.Beim Weg der Wippe zurück in die Ausgangsstellung wurde der kleine Waservorrat für die nächste Abgabe automatisch befüllt.Auch die Kolbentechnologie wurde von Heron von Alexandria im ersten Jahrhundert n. Chr. bei der Konstruktion der ersten Dampf betriebenen Maschine (Aeolipile) benutzt. Der Heronsball ist die erste schriftlich überlieferte Dampfkraftmaschine. Er ist genau in Herons Schrift Pneumatika beschrieben. Die Erfindung hatte in der Antike keinen  Nutzen für die Menschen. Erst rund anderthalb Jahrtausende später wurden in Frankreich und England Dampfkraftmaschinen  zur Verrichtung von Arbeit eingesetzt.James Watt und Kollegen hatten den Nutzen nun erkannt.Der Beginn der Industriealisierung ,Dampf schafft Arbeitsplätze.
Die schweren Türen der Tempel wurden über Seilzüge mittels verdrängen von Wasser und Dampf geöffnet und geschlossen. Die Betreiber der Tempelanlagen waren wohl die ersten großen Förderer von automatischen Systemen.Und durch ändern z.B. der Seillänge oder einzelner Gewichte konnte so eine Maschine sogar programmiert werden.Ja und vergessen wir nicht den großen Archimedes der uns die Zahl phi gab um nun die Quadratur des Kreises vorzunehmen – bis heute vergeblich.
Die Römer hatten die ersten industriellen Fertigungsanlagen bereits etabliert , so standen mehrere Kornmühlen hintereinander und nutzen die Kraft des Wasser sehr effizient aus.Sie hatten das bereits im Jahr 100 vor Chr, erfunden und genutzt.Windmühlen waren bei den Persern schon 500 Jahre früher erfunden und weit verbreitet.
Die Produktion lief an 24 Std rund um die Uhr , quasi die ersten Schichtarbeiter in automatischen Fabriken !!
Und all dies führt dann zur wichtigen Aufgabe des Instandhalter und den Aufgaben die sich seit der Industriealisierung sehr schnell verändert hat.

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