Mit der passend abgestimmten Digitalisierungsstrategie kann ein Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegensteuern und seinen Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Nachdem der Digitalisierungszug bereits unaufhaltsam rollt, ist eine Industrie 4.0-Strategie für alle Unternehmen zwingend notwendig, um sich in ihrem Segment mit den Besten messen wollen.

Für die Mitarbeiter gibt es nur den Weg, sich den Veränderungen zu stellen und mittels Qualifizierungsmaßnahmen die Chancen in der digitalen Welt zu nutzen. Für die jetzt startende Generation Z, die digital natives, ist das schon Alltag. Geboren in eine digitale Welt, entwickelt sich die Smart Generation auf anderen Wegen, mit neuen Möglichkeiten aber auch vielen Herausforderungen. Führungserfahrung wird früh in online Rollenspielen erworben, dafür wird der Sportverein vernachlässigt.

Verabredungen finden über online Portale statt und kommuniziert wird mit Bildern und Kurznachrichten.

Unterhaltung bietet das Internet und seine zahlreichen Kanäle.

Doch es gilt generationsübergreifend alle Mitarbeiter für die Zukunft zu gewinnen. Die Instandhaltung ist ein Paradebeispiel für interdisziplinäre, generationsübergreifende Zusammenarbeit und fachübergreifende Organisation des Arbeitsalltags.

In der Abteilung Instandhaltung findet sich heutzutage ein breites Spektrum an Fähigkeiten wieder. Der Schrauber neben dem Strippenzieher und der Schweißer neben dem Programmierer. Es gibt Handlungsbedarf in Sachen Weiterbildung und Instandhaltungsorganisation. Industrie 4.0 mit neuer Sensorik, Netzwerken und Microelektronik fordert von den Instandhaltern immer mehr Programmierkenntnisse und die Fähigkeit sich in ganze Systeme „hinein versetzen“ zu können. Produktionsabläufe lassen sich automatisieren, in der Instandhaltung sind sie weiterhin bei der Reaktion auf Störungen, auf die Einsatzbereitschaft, Kreativität und Professionalität der Mitarbeiter angewiesen. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind für jede Instandhaltung und die   Produktion von höchster Wichtigkeit.

 Heute gehören Handheldgeräte, Tablets, Laptops und Störmeldungen aufs Handy zum Alltag in der Instandhaltung.

So schließt sich der Kreis der Digitalisierung bei den Mitarbeitern, den Menschen die Systeme zum „Leben“ erwecken und am „Leben“ halten.

Vom Schraubenschlüssel bis zum Laptop wird hier alles abgedeckt und in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wird alles geplant.

In modernen Produktionsbetrieben entscheidet der Kenntnisstand und die Qualifikation der Mitarbeiter über das Wohl und Wehe der Maschinen und Anlagen.

Sensoren, Algorithmen und Datenstrukturen der Maschinen sorgen nicht für den entscheidenden Unterschied – es liegt im Wesentlichen am Faktor Mensch.

In der Natur sehen und erleben wir jeden Tag wie unberechenbar und chaotisch es zugehen kann und sich Begebenheiten sehr schnell ändern.

Lösungen finden und neue Wege einschlagen kann nur der Querdenker, mit abstrakter Vorstellungskraft und Einfühlungsvermögen und doch anpassungsfähig und pragmatisch.

Und wie sicher wir die Technik beherrschen zeigen uns die täglichen Störungen und Ausfälle von Maschinen und Systemen. Natürlich ist es ein Unterschied ob bei uns zuhause die Waschmaschine ausfällt, der Geldautomat streikt oder im Kernkraftwerk eine Kernschmelze droht.

Doch letztendlich sind alle automatischen Maschinen und Systeme anfällig für Störungen, Ausfälle und Angriffe von außen.

Durch die Digitalisierung nimmt der Zeitfaktor für administrative Arbeiten deutlich zu. Zeitgleich müssen Instandsetzungen immer schneller erledigt werden. Ein Zwiespalt, der gerade Instandhalter in eine prekäre Lage bringt.

Die Digitalisierung gibt es seit über 25 Jahren, einem Vierteljahrhundert. Heute reden manche sogenannte Experten darüber als wäre alles Neuland und der Zug Richtung Digitalisierung ist gerade gestartet, wer jetzt nicht schnell aufspringt bleibt auf der Strecke.

Dabei sind die deutschen Unternehmen nicht nur in der Entwicklung von Industrie 4.0 Produkten führend, die Technik findet seit Jahren ihre Anwendung. Vielleicht geht es so manchen Vertrieb nicht schnell genug mit der weiteren Umsetzung von Neuerungen. Doch für einen mittelständischen Unternehmer sind immer neue Investitionen nur sinnvoll, wenn er diese Technik auch einige Jahre nutzen kann.

In der Region Sauerland, Südsauerland-Siegerland befinden sich hunderte „Hidden Champions“ welche die Digitalisierung genau wie in Silicon Valey voran bringen, und nicht nur hier, Deutschland ist voll von innovativen Digitalisierungsprofis.

Das Thema Daten und Datensicherheit ist immer noch Thema und wird mit der neuen DSGVO und der BDSG deutlich. Daten sind und bleiben sensibel.