Instandhaltung von Schmiedeanlagen

WP_20141029_08_36_31_ProPressen und Hämmer jeder Bauart und Größe stehen in den Schmieden und verrichten ihren Dienst. Die Maschinen werden teilweise von Hand bedient und müssen daher besondere Sicherheitseinrichtungen aufweisen.Andere Aggregate sind automatisiert und Kollege Roboter verrichtet aufmerksam seinen Dienst hinter Schutzzäunen.Hightec gepaart mit nostalgischen Maschinen,die immer noch treu ihre Arbeit machen.

Schmiedepressen und Schmiedehämmer sind gewaltige Maschinen die mittels der Gesenke und Werkzeuge glühenden Stahl in jede beliebige Form bringen. Die hohe Qualität der Schmiedeerzeugnisse wird in vielen Branchen geschätzt unf gebraucht. Ob im Bergbau oder modernen Motoren – ohne Schmiedeteile geht es nicht.

Die Anforderungen und Belastungen sind im Schmiedebetrieb an Mensch und Maschine besonders hoch. Und wenn ein Aggregat ausfällt muss schnell reagiert werden um den Maschinenstillstand möglichst kurz zu halten.Der hohe Energieaufwand und Planung der Produktion verlangen vom Instandhalter eine enorme Flexibilität. Nebenzeiten wie der Rüstvorgang und die Wochenenden dienen der Instandhaltung um nötige Reparaturen durchzuführen.Und wie oben schon erwähnt bilden Hightecmaschinen und ältere Semester eine Gemeinschaft,die von die Instandhaltung viele verschiedene Talente fordert. Ungeplante Ausfälle und Störungen sind schlecht für den Nutzungsgrad.Die Reaktionszeit der Instandhaltung ist, durch eine ständige Präsenz nahe der Produktion und durch ständige Erreichbarkeit, so effektiv wie möglich zu gestalten.Um das zu gewährleisten bedarf es an sehr guten Fachpersonal.Die Mitarbeiter einer Instandhaltung, die den Produktionsbetrieb einer Schmiede unterstützen,müssen motiviert und gut vorbereitet sein für die täglichen Arbeiten.Ein eingespieltes Team und gute Organisation sorgen für den nötigen Support.Der Wille jeden Tag „seine“Maschinen in Schuss zu halten und sein „Bestes“ zu geben ist wichtig für jeden Instandhalter.

Die Aufgabe der Instandhaltung ist es während der Produktion für einen reibunslosen Betrieb der Anlagen zu sorgen.Das gelingt oftmals aber nicht jeden Tag.Die Arbeiten der Instandhaltung müssen daher klar abgestimmt und gut vorbereitet sein.Es ist zwingend erforderlich die Arbeiten der Instandhaltung zu dokumentieren.Arbeitspläne,Checlisten und Arbeitsanweisungen ermöglichen es strukturiert und organisiert zu agieren.Alle Arbeiten sind dem Vorgesetzten und der Produktionsleitung „fertig“ zu melden und die entsprechenden Dokumentationen/Berichte zu erstellen.

Ungeplanten Ausfälle von Fertigungsanlagen sind oftmals eine Folge von mangelnder vorbeugender Instandhaltung.Viele Betriebe vernachlässigen die nötigen Wartungen, Inspektionen und Verschleißteilkontrollen und glauben so Kosten zu sparen.Andere führen „Wartungen“ durch, die nur auf dem Papier für das nächste Audit stattfinden.

Ersatzteilmanagement und die Verfügbarkeit aller benötigten Ersatzteile für den Produktionsbetrieb sind ein weiterer wichtiger Baustein. Wartezeiten durch fehlende Ersatzteile oder langes suchen in verstaubten Regalen führen zu Verlusten der Nutzungszeit. Es müssen Verschleißteile im Austausch bereit gehalten werden.Alle benötigten Ersatzteile sind zu erfassen und an klar gekennzeichneten Stellen aufzubewahren.

Die Kosten für eine reaktive/korrektive Instandhaltung, sind über einen mittelfristigen Zeitraum gesehen, immer höher als die Kosten für eine vorbeugende Instandhaltung. Das Anlagevermögen eines Betrieb wird durch die richtigen Maßnahmen der Instandhaltung positiv beeinflusst.Ziel muss es sein mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Maschinen und Anlagen so effektiv wie nur möglich zu betreiben.